Montag, 28. Mai 2012

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Last Action Hero

Filmdaten
Deutscher Titel Last Action Hero
Originaltitel Last Action Hero
Produktionsland USA
Originalsprache englisch
Erscheinungsjahr 1993
Länge 130 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John McTiernan
Drehbuch Shane Black,David ArnottStory:Zak Penn,Adam Leff
Produktion John McTiernan,Steve Roth
Musik Michael Kamen
Kamera Dean Semler
Schnitt Richard A. Harris,John Wright
Besetzung

Last Action Hero ist ein US-amerikanischer Actionfilm von John McTiernan aus dem Jahr 1993. Der Film ist eine Parodie auf das Genre des Actionfilms.

Handlung

Der elfjährige Danny Madigan, aus dessen Sicht die Handlung dargestellt wird, ist ein Fan von Actionfilmen und insbesondere des Actionhelden Jack Slater, dessen Filme er in einem alten New Yorker Kino anschaut. Jack Slater ist ein Polizeibeamter in Los Angeles und – wie es sich für einen Filmhelden gehört – muskelbepackt, cool und eiskalt. Einer seiner Gegenspieler ist der Ripper, ein Irrer, der mit einer Axt bewaffnet ist.

Eines Tages bekommt Danny von seinem Freund Nick, dem Vorführer seines Stammkinos, eine magische Eintrittskarte geschenkt, die dieser angeblich von Harry Houdini persönlich bekommen haben soll. Nick erlaubt ihm eine private Vorführeng des neuesten Slater-Streifens Jack Slater IV. Kurz nach Beginn des Filmes, beginnt die Eintrittskarte auf einmal zu glühen und ein Bündel echten Dynamits, welches aus dem Film selbst zu kommen scheint, landet im Kinosaal neben Danny und explodiert.

Als Danny aufwacht, muss er erstaunt feststellen, dass er in einem Auto, direkt neben seinem Helden Jack Slater persönlich sitzt. Dieser ist ebenso überrascht wie Danny und hat keine Ahnung wo der Junge so plötzlich herkommt. Als Danny daraufhin eine wilde Verfolgungsjagd mit Ganoven im Auto erlebt, in welcher Elemente vorkommen, die in der Realität gar nicht möglich wären, wird ihm klar, dass er irgendwie in der fantastischen Filmwelt von Jack Slater gelandet sein muss. Daraufhin schließt sich der begeisterte Danny Slater an und versucht ihm gleichzeitig klar zu machen, dass sie sich hier alle in einem Film befinden. Doch das gelingt ihm nicht, da Slater seine Umwelt (mit den u.a. ganzen schönen Frauen und einer befreundeten Zeichentrickkatze namens Whiskers) als ganz normal betrachtet. Auch als Danny mit ihm in eine Videothek geht, um Slater seinen Schauspieler Arnold Schwarzenegger zu zeigen, muss er überrascht feststellen, dass der Schauspieler durch Slaters realer Existenz in dieser Welt gar nicht existiert und die jeweiligen Charaktere von anderen Darstellern verkörpert werden.

Als Slater und Danny kurz darauf Streife durch ein Luxusviertel von L.A. fahren, fällt Danny die Anfangssequenz des Films mit dem Gangsterboss Tony Vivaldi ein, welcher dort Slaters Cousin als Geisel genommen und ermordet hatte. Obwohl Slater ihm die Geschichte nicht abkauft, fahren sie zu Vivaldis Anwesen. Dort treffen sie auf Benedict, einem skrupelosen Engländer mit beeindruckenden Glasaugen und die rechte Hand von Vivaldi, der sie aber aufgrund fehlender Beweise für etwas Derartiges wieder wegschickt. Doch Benedict bekommt noch Dannys Gespräch mit Slater mit, in welchem er auch Benedicts Rolle in diesem Film erläutert, und weckt das Interesse des Handlangers. Er schnappt sich einige seiner Männer und folgt den Beiden zum Haus von Slaters schöner Tochter Whitney, wo er die beiden stellt und bedroht. Es kommt zu einer heftigen Schiesserei zwischen den Gaunern und Slater, der alle ausschalten kann. Doch Benedict konnte Danny vorher noch seine magische Kinokarte abnehmen und entkommen. Nachdem er diese genauer untersucht, findet der Halunke heraus, dass das Ticket ein Portal in die reale Welt erzeugen kann.

Slater und Danny erfahren, dass Vivaldi ein Attentat auf sämtliche seiner Rivalen während einer Beerdigung auf dem Dach eines Gebäudes plant. Dazu hat er in dem Sarg Unmengen von tödlichem Gas inplantieren lassen, welches während der Trauerfeier freigesetzt und alle Gäste töten soll. Mit Hilfe eines Kranes können Danny und Slater das Vorhaben vereiteln und den Sarg außer Reichweite bringen. Benedict hat mittlerweile seinen Boss verraten und flieht, nachdem er diesen getötet hat, durch das Portal in das wirkliche New York City. Danny und Slater kommen gerade noch rechtzeitig und können ihm in letzter Sekunde folgen.

In der realen Welt muss Slater nun endlich und völlig enttäuscht feststellen, dass er wirklich nur eine fiktive Filmfigur ist und die ganzen fantastischen Fähigkeiten hier nicht besitzt. Benedict hingegen, will sich dies zu nutzen machen und fasst einen Plan um Slater zu beseitigen. Dazu holt er Slaters alten Feind, den Ripper, aus dem letzten Jack Slater-Film in die reale Welt, um mit ihm Slaters Schauspieler Arnold Schwarzenegger, während der Filmpremiere zu Jack Slater IV umzubringen. Slater und Danny können dies allerdings vereiteln und den Ripper auf einem Häuserdach stellen. Nach einem dramatischen Kampf auf dem verregneten Dach, schafft Slater es, das sich ansammenlde Wasser für einen kurzen Moment zu elektrisieren und den Irren mit einem Stromschlag zu töten. Doch kurz danach erscheint auf einmal Benedict überraschend auf der Bildfläche und verwundet Slater mit seiner Pistole. Er offenbart den Beiden seinen Plan, mithilfe der magischen Kinokarte, eine ganze Armee von bekannten Filmschurken wie Dracula, Hannibal Lecter und King Kong in die reale Welt zu holen und so die Weltherrschaft zu erlangen. Danny schafft es jedoch Benedict die Waffe zu entringen, woraufhin Slater ihm mit dieser durch sein explosives Glasauge schießt und ihn dadurch vernichtet.

Da Slater in der realen Welt mit ziemlicher Sicherheit der Tod bevorstehen würde, bringt Danny ihn mit Hilfe der magischen Karte zurück in den Film. Wieder im Film angekommen, ist seine Wunde wie so oft nur eine lästige Nebensächlichkeit; er wird ärztlich versorgt und sein Leben ist gerettet. Danny verabschiedet von seinem Idol und bleibt in seiner Welt.

Kritik

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Der Film wurde bereits vor der Veröffentlichung von Kritikern so verrissen, dass nur wenige Zuschauer in die US-Kinos gingen und die Medien von einem finanziellen Flop sprachen. Der Film gilt als Schwarzeneggers größter Flop, konnte jedoch einen beachtlichen Gewinn erwirtschaften. TV Spielfilm schreibt, die „US-Kritiker stürzten sich wie die Aasgeier auf John McTiernans Actionparodie und schrieben sie in Grund und Boden. Dabei entging ihnen offenbar, dass die 70-Millionen-Dollar-Materialschlacht gekonnt alle Klischees des Actiongenres und dessen beliebteste Darsteller verulkt“.[1] Nachträglich wurde der Film aber auch gelobt.

„Last Action Hero tastet spielend die Grenzen und Geheimnisse des Kinos ab. Dies ist ein Film zum Staunen über das Staunen. Das Action-Kino kann danach eigentlich nicht mehr das gleiche sein“

Süddeutsche Zeitung

„Schwarzenegger betreibt einen Balanceakt zwischen Idolisierung und Persiflierung, eingebettet ins augenzwinkernde Spiel mit Illusion und Wirklichkeit“

Kölner Stadt-Anzeiger

„Arnold Schwarzeneggers Action-Komödie funktioniert besser in der Absicht als in der Realisation. Die Parodie ist zu schwerfällig, als dass der Film richtig vom Boden abheben könnte. Dennoch ist sein Ansatz, Kino-Stunts als Illusion zu markieren und auf die extreme Blutrünstigkeit des Genres zugunsten durchschaubarer Action-Tricks zu verzichten, eine sympathische Abweichung vom Klischee.“

Lexikon des internationalen Films

Trivia

Cameo-Auftritte

Viele Prominente haben in diesem Film so genannte Cameo-Auftritte:

Soundtrack

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.tvspielfilm.de/kino/filmarchiv/film/der-letzte-action-held,89960,ApplicationMovie.html
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Diese Seite wurde zuletzt am 27. Mai 2012 um 01:57 Uhr geändert.

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