Die Laureus World Sports Awards sind international bedeutende Auszeichnungen im Bereich des Sports und werden auch als Sport-Oscars angesehen.
Die Auszeichnungen werden seit 2000 vergeben, die Stifter sind der Stuttgarter Autokonzern Daimler (Mercedes-Benz) und der Schweizer Luxusgüter-Konzern Richemont (Montblanc, IWC, Cartier). Die Statuen, die als Preis überreicht werden, sind von Cartier gestiftet und entworfen. Die jährliche Zeremonie stand bis 2003 unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II. von Monaco. Aktueller Schirmherr ist König Juan Carlos von Spanien. Nach den Veranstaltungsorten in Monaco (Monte Carlo 2000–2003) und Portugal (Lissabon 2004, Estoril 2005) war Spanien (Barcelona 2006 und 2007) der vierte Austragungsort für den „Oscar des Sports“. 2008 wurde der „Laureus" in der russischen Metropole Sankt Petersburg vergeben. 2009 fiel die Gala aufgrund der Wirtschaftskrise aus, die Gewinner erhielten ihre Trophäen im Rahmen verschiedener Ehrungen. Im März 2010 wurden die Awards wieder im Rahmen einer Gala im Emirat Abu Dhabi verliehen.
Aus der Liste der Vorschläge (von über 1000 Journalisten aus über 120 Ländern) werden jeweils sechs Nominierungen zusammengestellt. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden dann von der Laureus World Sports Academy gewählt. Diese Academy besteht aus einem Kreis von „Sport-Legenden“, zurzeit 46 Personen. Der aktuelle Vorsitzende der Laureus Academy ist Edwin Moses.
Namensgeber für den Preis ist der Laurus nobilis, der Lorbeer als klassisches Symbol des Ruhmes, Sieges und Friedens.
(ersetzte die Kategorie Newcomer)
(ersetzte die Kategorie Alternativsportler)
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