| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 52° 55′ N, 11° 58′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Prignitz | |
| Amt: | Bad Wilsnack/Weisen | |
| Höhe: | 24 m ü. NN | |
| Fläche: | 41,42 km² | |
| Einwohner: |
656 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 16 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19336 | |
| Vorwahl: | 038791 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 70 241 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Markt 1 19336 Bad Wilsnack | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Milstrey | |
| Lage der Gemeinde Legde/Quitzöbel im Landkreis Prignitz | ||
Die Gemeinde Legde/Quitzöbel liegt im Landkreis Prignitz im Land Brandenburg.
Sie entstand am 31. März 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Legde und Quitzöbel.[2] Bewohnte Gemeindeteile sind Legde, Lennewitz, Quitzöbel und Roddan.
Legde ist ein kleines Dorf in der Prignitz mit etwa 250 Einwohnern. Sehenswert sind die Kirche und das Quitzow-Denkmal. Die erste geschichtliche Erwähnung war 1274, wo Legde in Beziehung mit einem Grenzstreit zwischen Legde und Roddan erwähnt wird. Weiterhin soll unter dem Quitzow-Denkmal das Pferd vom Herrn von Quitzow begraben worden sein. Im Zweiten Weltkrieg wehrten sich die Einwohner Legdes vehement gegen eine Einnahme seitens der Russen. Sie errichteten Panzersperren, welche sie aber wieder eigenmächtig abbauen mussten, weil der russische Kommandant sonst angeordnet hätte, die Häuser der Dorfbewohner mit ihren Panzern niederzufahren.
Lennewitz ist ein kleines Dorf mit etwa 35 Einwohnern (2006). Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1310 als Leneuiz. Der Name ist slawisch und leitet sich vom Personennamen Len ab, was wiederum Faulpelz bedeutet. Sehenswert ist die Kirche, welche 1909 als Jugendstilbauwerk errichtet wurde. Die Pläne dazu stammten von dem Berliner Architekten Georg Büttner, die Verzierungen vom Kunstmalereiunternehmen Otto Linnemann aus Frankfurt am Main.[3]
Quitzöbel war Stammsitz des märkischen Adelsgeschlechts von Quitzow. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1310 als Quitzhovel. Der mittelniederdeutsche Name bedeutet Quitzows Hügel. Im 17. Jahrhundert ging der Ort in den Besitz der von Bülows über. Später wurden die Familien von Gansauge und danach von Jagow Eigentümer der Siedlung. Heute hat Quitzöbel 310 Einwohner (2006). Sehenswert ist die Backsteinkirche, welche Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet wurde.[4]
Am 1. Februar 1974 wurde Quitzöbel nach Legde eingemeindet. Am 1. Mai 1990 wurde der Ort wieder zu einer selbstständigen Gemeinde.[5]
Der westdeutsche Baustoffindustrielle Kurt Glass betreibt seit den 1990er Jahren in Legde ein Wellnesshotel.
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