| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 49° 18′ N, 10° 24′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Höhe: | 426 m ü. NN | |
| Fläche: | 84,11 km² | |
| Einwohner: |
5.549 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 66 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91578 | |
| Vorwahlen: | 09823, 09803 (Frommetsfelden), 09804 (Atzenhofen, Röttenbach) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 174 | |
| Stadtgliederung: | 49 Ortschaften | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 1-3 91578 Leutershausen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Siegfried Heß (CSU) | |
| Lage der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach | ||
Leutershausen (umgangssprachlich: Laidəscháusn[2]) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.
Leutershausen liegt an der Altmühl etwa in der Mitte zwischen der Bezirkshauptstadt Ansbach und Rothenburg ob der Tauber. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Geslau, Colmberg, Lehrberg, Ansbach, Herrieden, Aurach, Dombühl, Schillingsfürst und Buch am Wald.
Die politische Gemeinde Leutershausen hat 49 amtlich benannte Ortsteile[3]:
Niederschlagsdiagramm für Leutershausen (blaue Kurve) vor den Mittelwerten (Quantilen) für Deutschland (grau)
In Leutershausen beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 685 mm.
Leutershausen wurde vermutlich um 800 von fränkischen Siedlern gegründet. Erstmals urkundlich belegt ist der Ort für das Jahr 1000 als „villa Liuthereshusunin“ in der Wildbannurkunde Kaiser Ottos III..
Das Haus am Markt (ehemals auch Synagoge) ging 1866 für 2730 Taler an einen Seifensieder, Spezereihändler. Vor allem durch den nahen Eisenbahnbau florierte das Geschäft. Später entwickelte sich daraus ein beliebter EDEKA-Laden und wurde im Vergleich zu den neuen Supermärkten langsam zum "Tante-Emma-Laden" bis er schließlich aus dem Stadtbild verschwand. Heute befindet sich darin eine Pizzeria.
| Gemeinde | Einwohner (1970) | Eingemeindungs- datum | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Auerbach | 328 | 1. Januar 1972 | Eingliederung von 164 der 328 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Colmberg |
| Bieg | 183 | 1. Juli 1972 | Eingliederung von 121 der 183 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Colmberg |
| Brunst | 213 | 1. Mai 1978 | |
| Büchelberg | 286 | 1. Juli 1972 | Eingliederung von 155 der 286 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Aurach |
| Eckartsweiler | 105 | 1. Juli 1976 | |
| Erlach | 139 | 1. Mai 1978 | |
| Erlbach | 272 | 1. Januar 1972 | |
| Frommetsfelden | 138 | 1. Juli 1972 | |
| Jochsberg | 310 | 1. Januar 1972 | |
| Mittelramstadt | 192 | 1. Januar 1972 | |
| Neunkirchen bei Leutershausen | 577 | 1. Januar 1972 | |
| Rauenbuch | 145 | 1. Januar 1972 | |
| Wiedersbach | 548 | 1. Januar 1972 |
Stadt Leutershausen mit eingemeindeten Ortsteilen:
Stadt Leutershausen ohne eingemeindete Ortsteile:
Der Stadtrat von Leutershausen hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.
| SPD | CSU | Alternative Liste | Freie Wähler | Gesamt | |
| 2002 | 5 | 11 | 1 | 4 | 21 Sitze |
| 2008 | 5 | 10 | 1 | 5 | 21 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein silbernes Torhaus mit geschlossenem roten Tor und spitzbedachtem Dachreiter; auf dem Dach beiderseits ein schwarz-silbernes Fähnchen.
Seit 1. Juli 2000 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Szendrö in Ungarn.
Bauwerke, die Leutershausen und die Umgebung auszeichnen, sind vor allem:
Ein Denkmal an der Seitenmauer des Friedhofs erinnert an die zwei Wehrmachtssoldaten Friedrich Döppel und Richard Köhler (Wehrmachtsdeserteur), die wegen Desertation im April 1945 von einem SS-Kommando erschossen wurden.[6]
Sportanlagen:
Leutershausen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken und in der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg. Die Stadt ist zudem Mitglied der Kommunalen Allianz „AGIL“, die aus den Orten Aurach, Burgoberbach, Herrieden und Leutershausen besteht.
Des Weiteren befinden sich in Leutershausen noch verschiedene Firmen, unter anderem Deutschlands größter Garnveredler, die TVU Textilveredlungsunion GmbH & Co. KG, die zugleich auch der größte Arbeitgeber in Leutershausen ist.
Der Ortsteil Wiedersbach liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Die Station Leutershausen-Wiedersbach ist derzeit stillgelegt und wird von den Zügen ohne Halt durchfahren. Künftig wird der Halt in die S-Bahn Nürnberg eingebunden. Mit der Verlängerung der S4 von Ansbach nach Dombühl zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 soll der Halt reaktiviert werden.
Leutershausen ist die Heimatstadt des Flugpioniers Gustav Weißkopf. Das Flugzeug Weißkopfs wurde anlässlich des Jubiläums der Gebrüder Wright nachgebaut und das Modell 21 ist tatsächlich erfolgreich geflogen. Des Weiteren ist Paula Kissinger (geb. Stern), die Mutter von Henry Kissinger in Leutershausen geboren. Basketballnationalspieler Christopher McNaughton wurde auch in Leutershausen geboren.
In Leutershausen verstarb um die Mitte des 16. Jahrhunderts der Augsburger Täuferführer Georg Nespitzer, nachdem er während eines Gefängnisaufenthaltes in Ansbach seine täuferischen Ansichten widerrufen hatte.
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