| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 49° 17′ N, 10° 41′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Höhe: | 390 m ü. NN | |
| Fläche: | 41,39 km² | |
| Einwohner: |
3.731 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 90 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91586 | |
| Vorwahlen: | 09827, 09874 (Bachmühle, Kirschendorf, Schlauersbach) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 175 | |
| Marktgliederung: | 25 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Ansbacher Straße 11 91586 Lichtenau | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Uwe Reißmann (SPD) | |
| Lage des Marktes Lichtenau im Landkreis Ansbach | ||
Lichtenau (umgangssprachlich: Līchdna bzw. Liəchdna [2]) ist ein Markt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.
Lichtenau liegt im Tal des Flusses Fränkische Rezat etwa zehn Kilometer östlich von Ansbach.
Die politische Gemeinde Lichtenau hat 25 amtlich benannte Ortsteile[3]:
Im Jahre 1246 wurde Lichtenau erstmals urkundlich erwähnt, in Zusammenhang mit einem Testament, in dem der staufische Reichsvogt, Rudolf von Dornberg, das Schloss Lichtenau seiner Gemahlin Kunigunde vermacht, Eigentümer ist aber das Reich.
Die fünfeckige Festungsanlage dominiert den alten Ortskern. Sie erinnert stark an die Nürnberger Burg, deren Vorposten sie war. Lichtenau war von 1406 bis 1806 im Besitz der Reichsstadt Nürnberg.
Sehenswert sind neben der Festungsanlage die Dreifaltigkeitskirche, die beiden Toranlagen, das Rathaus und die renovierten Bürgerhäuser im alten Ortskern rund um den Marktplatz.
| Gemeinde | Einwohner (1970) | Eingemeindungs- datum | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Fischbach | 106 | 1. April 1971 | |
| Herpersdorf | 371 | 1. Januar 1972 | Eingliederung von 83 der 371 , Umgliederung der anderen nach Petersaurach |
| Immeldorf | 347 | 1. April 1971 | |
| Malmersdorf | 164 | 1. April 1971 | |
| Ratzenwinden | 183 | 1. Januar 1972 | Eingliederung von 57 der 183 , Umgliederung der anderen nach Sachsen |
| Sachsen | 34 | 1. Oktober 1972 | Verbleib der anderen in Sachsen |
| Schlauersbach | 211 | 1. April 1971 | |
| Unterrottmannsdorf | 209 | 1. Januar 1972 | |
| Wattenbach | 214 | 1. Januar 1972 |
mit den ehemaligen Gemeinden, die jetzt Ortsteile von Lichtenau sind:
Der Marktgemeinderat von Lichtenau hat ohne den Bürgermeister 16 Mitglieder.
| SPD | CSU | Unparteiische Wählergemeinschaft | Gesamt | |
| 2008 | 4 | 5 | 7 | 16 Sitze |
| 2002 | 3 | 7 | 6 | 16 Sitze |
Die Wappenbeschreibung lautet: Über von Rot, Silber und Blau geteiltem Schildfuß gespalten; vorne in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.
spätbarocke Kirche, 1724 erbaut
→ Dreieinigkeitskirche (Lichtenau)
Die Festung Lichtenau geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Sie ist ein Glanzstück der Renaissancebaukunst, auch wenn sie zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung nicht mehr der damaligen Entwicklung des Festungsbaus entsprach und durch ihre Lage im Tal nicht gut gegen Belagerungsartillerie zu verteidigen war. Die Festung wurde viele Jahre als Gefängnis genutzt, nachdem Lichtenau im Jahr 1806 Bayern zugeschlagen worden war. Anfang der achtziger Jahre wurde die Festung umfassend saniert. Das Staatsarchiv Nürnberg hat dort eine Außenstelle.
Größtes Unternehmen am Ort ist die Brauerei Hauff-Bräu.
Der Golfclub Lichtenau-Weickershof e. V. wurde im Jahre 1978 gegründet und hat eine über die Region hinaus bekannte Turnieranlage, die bereits mehrmals Austragungsort deutscher Meisterschaften war. Der Golfplatz wurde mit dem Umweltpreis des Deutschen Golfverbands ausgezeichnet. Langjähriger Präsident des Clubs ist Hans-Peter Müller.
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