Montag, 28. Mai 2012

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Maastricht

Maastricht (anhören?/i), bis ins 20. Jahrhundert (und auf Französisch bis heute) auch Maestricht [maːˈstrɪxt] (in den meisten Limburgischen Dialekten Meschtreech, aber im Maastrichter Dialekt Mestreech [məˈstʁeːç]), ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg und eine der ältesten Städte der Niederlande.

Der Name der Stadt ist aus dem lateinischen Traiectum ad Mosam und Mosae Traiectum („Maasübergang“) überliefert, welcher wahrscheinlich auf die von den Römern errichtete Brücke zurückgeht.

Das Stadtwappen zeigt einen silbernen, fünfzackigen Stern auf rotem Grund mit einer goldenen Krone gekrönt und von einer Engelsgestalt im blauen Gewand gehalten.

Maastricht ist ein populärer Ort für Bildung, Kultur, Erholung und Shopping. Die Stadt kandidiert für den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2018.[2] Die Universitätsstadt weist einen großen Anteil internationaler Studenten auf.

Geographische Lage

Maastricht liegt im äußersten Südosten der Niederlande zwischen Belgien und Deutschland, an beiden Seiten der Maas. Wegen seiner Randlage innerhalb der heutigen Niederlande war und ist Maastricht eher auf Belgien und Deutschland ausgerichtet als auf den Rest der Niederlande, was der Stadt einen wenig niederländisch wirkenden Charakter verleiht.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Westen an den belgischen Gemeinden Lanaken, Riemst und Visé, und im Osten an den niederländischen Gemeinden Meerssen, Valkenburg aan de Geul und Eijsden-Margraten.

Stadtgliederung

Die Stadt Maastricht besteht offiziell aus 5 Bezirken, die in 44 Stadtviertel unterteilt sind:

  1. Stadtteil Centrum: Binnenstad, Jekerkwartier, Kommelkwartier, Statenkwartier, Boschstraatkwartier, Sint-Maartenspoort, Wyck-Céramique;
  2. Südwestlicher Stadtteil: Villapark, Jekerdal, Biesland, Campagne, Wolder, St.Pieter;
  3. Nordwestlicher Stadtteil: Brusselsepoort, Mariaberg, Belfort, Pottenberg, Malpertuis, Caberg, Oud-Caberg, Malberg, Dousberg-Hazendans, Daalhof, Boschpoort, Bosscherveld, Frontenkwartier, Belvédère, Lanakerveld;
  4. Nordöstlicher Stadtteil: Beatrixhaven, Borgharen, Itteren, Meerssenhoven, Wyckerpoort, Wittevrouwenveld, Nazareth, Limmel, Amby;
  5. Südöstlicher Stadtteil: Randwyck, Heugem, Heugemerveld, Scharn, Heer, De Heeg, Vroendaal.

Zur Gemeinde gehören neben der Stadt Maastricht auch die nördlich davon gelegenen Dörfer Itteren (mit etwa 1.500 Einwohnern) und Borgharen (etwa 1.850 Einwohner). Die Stadtviertel Amby, Limmel, Heer, Caberg, Wolder und Heugem waren früher ebenfalls selbstständige Dörfer. Die Ortskerne dieser Dörfer sind zum Teil gut erhalten geblieben. Die Einwohner von Heer sprechen einen anderen Dialekt als jene der Maastrichter Innenstadt.

Klima

Maastricht und Umgebung gehören zur gemäßigten Klimazone und weisen ein ozeanisches Klima auf, das heißt feuchtes Wetter, milde Winter und relativ ausgeglichene Temperaturen.

Maastricht
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
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6
1
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: WMO
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Maastricht
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,0 5,9 9,7 13,0 17,8 20,3 22,5 22,7 18,8 14,2 8,7 6,1 Ø 13,7
Min. Temperatur (°C) -0,1 -0,2 2,2 4,0 8,0 10,9 13,0 12,8 10,1 6,6 3,0 1,2 Ø 6
Niederschlag (mm) 60,5 50,7 60,5 46,0 63,8 73,9 67,1 58,1 60,4 62,8 66,0 70,2 Σ 740
Regentage (d) 18 14 17 14 15 15 13 13 14 15 17 18 Σ 183
T e m p e r a t u r
5,0
-0,1
5,9
-0,2
9,7
2,2
13,0
4,0
17,8
8,0
20,3
10,9
22,5
13,0
22,7
12,8
18,8
10,1
14,2
6,6
8,7
3,0
6,1
1,2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N i e d e r s c h l a g 60,5
50,7
60,5
46,0
63,8
73,9
67,1
58,1
60,4
62,8
66,0
70,2
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Quelle: WMO

Verkehr

Kennedybrücke

Schifffahrt

Der ehemalige, historische Hafen von Maastricht ist umgebaut zu einem Jachthafen (´t Bassin). Zu erreichen über die Zuid Willhelmsvaart beziehungsweise über eine Schleuse zur Maas. Weitere ehemalige Hafenbecken sind mit Wohnbooten belegt oder nicht mehr in Gebrauch. Eine weitere Schleuse verbindet diese ehemaligen Hafenteile am Kanal „Zuid Willhelmsvaart“ mit der Maas. Ein Teil der ehemaligen St.Pieter Schleuse wird als Jachthafen genutzt. Dort sind die ehemaligen Liegeplätze der Berufsschifffahrt weitestgehend versandet und untief. Weitere Jachthäfen finden sich sowohl im Stadtbereich als auch auf den umliegenden Plassen. Der Industriehafen von Maastricht ist der Beatrixhafen , der am Julianakanal liegt. Am Maaskai liegen diverse Ausflugsschiffe.

Eisenbahnverkehr

Bahnhof Maastricht

Der Bahnhof Maastricht ist durch Eisenbahnverbindungen mit Eindhoven und Venlo über Sittard und Roermond sowie mit Lüttich (Bahnstrecke Lüttich–Maastricht) verbunden; über Heerlen auch mit Aachen (euregiobahn). Außerdem verkehrt zwischen den Hauptbahnhöfen von Maastricht und Aachen eine Buslinie. Von Ende 2006 bis Anfang 2012 gab es eine Verbindung mit Schnellzügen von Maastricht über Lüttich nach Brüssel. In 2012 wurde die Intercityverbindung jedoch wieder eingestellt. Die Strecke wird nun lediglich noch mit Regionalzügen bedient.

Straßenverkehr

Die östlich der Maas verlaufende Autobahn A2 verbindet Maastricht mit Amsterdam und Lüttich, die A79 mit Heerlen und weiter über die A76 / A 4 (D) mit Aachen. Die A2 ist östlich der Altstadt über eine Strecke von etwa 1,5 km noch keine Autobahn (N2). Diese Strecke soll 2012 bis 2016 ausgebaut werden, was eine Lösung der täglichen Verkehrsprobleme herbeiführen soll.

Flugverkehr

Etwa 10 Kilometer nördlich des Stadtzentrums befindet sich der internationale Flughafen Maastricht Aachen Airport. Dort befindet sich auch das Maastricht Upper Area Control Centre (Maastricht UAC) der Eurocontrol, von wo die oberen Flugkorridore Nordwestdeutschlands, der Benelux-Länder und Nordfrankreichs überwacht werden.

Wirtschaft

Shoppingcenter Mosae Forum

Maastricht ist ein Verwaltungs- und Versorgungszentrum von überregionaler Bedeutung. Die Stadt hat eine Universität, die Universität Maastricht (oder Maastricht University), die aufgrund ihres hohen Anteils ausländischer Studenten überregionale Bedeutung hat. Besonders hoch ist der Anteil deutscher Studenten mit etwa 30 %. Die Universität hat zwei Standorte: die medizinische und psychologische Fakultäten und das Universitätskrankenhaus sind in neuen Gebäuden im Stadtteil Randwyck untergebracht; die meisten anderen Fakultäten in ehemaligen Klöstern und anderen Gebäuden im Stadtmitte.

Nahe der Universität steht das große Messe- und Konferenzzentrum MECC. Ein Anbieter von Telefondiensten hat in Maastricht ein bedeutendes Verwaltungsgebäude. Weiter gibt es einige größere Call-Center. Außerdem ist Maastricht Sitz einer sogenannten Arrondissementsrechtbank (Amtsgericht).

Der Tourismus ist ein wichtiger Zweig der Maastrichter Wirtschaft. Die Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten. Auch ist die Stadt Austragungsort vieler Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen, so dass es dementsprechend in Maastricht viele Hotels gibt.

Noch immer bedeutend ist die traditionelle Industrie in Maastricht, sowie die Keramikindustrie, die Geschirr, Wandfliesen, Waschbecken, Klosettbecken und anderes herstellt. An der Maas südlich von Maastricht steht die größte Zementfabrik der Niederlande. Dessen Rohstoff ist der Mergelstein, der südlich der Stadt im Sint Pietersberg abgebaut wird. Weitere größere Fabriken in der Stadt erzeugen Autoteile, Metallteile für Büromöbel, Papier, Glas und Snacks.

Geschichte

Turm der früheren Stadtmauer
1579: Maastricht belagert von der spanischen Armee
Das Gouvernement: 1992 wurde hier der Vertrag von Maastricht unterzeichnet

Bereits etwa 500 v. Chr. gab es eine keltische Ansiedlung an einer durchwatbaren Stelle der Maas.[3] Untermauert wird dies durch einen in den Niederlanden einmaligen Münzfund aus dem ersten Jahrhundert vor Christus.[4] Damit zählt Maastricht zu den drei ältesten Städten der Niederlande[5]

Die zur Herrschaftszeit des Kaiser Augustus errichtete Brücke bildete die Basis für eine erste römische Handelsniederlassung. Später, im 3. Jahrhundert, wurde die Niederlassung zu einem Kastell ausgebaut. Die Überfälle durch Germanenstämme waren wahrscheinlich der Grund dafür, dass der Bischof von Tongern, Servatius seinen Bischofssitz nach Maastricht verlegte. Dort - in der Sicherheit des befestigten Kastells - gründete er eine christliche Gemeinschaft. Servatius ist der Schutzpatron der überwiegend von Katholiken bewohnten Stadt.

Maastricht verlor die christliche Diözese im 8. Jahrhundert an die nahe gelegene Stadt Lüttich. Maastricht entwickelte sich im Mittelalter zu einer Stadt unter Doppelherrschaft des Bischofs von Lüttich und des Herzogs von Brabant, der die Stadt 1202 zum Lehen bekam. Die Rechte beider wurden in der Alde Caerte festgelegt.

Im 13. Jahrhundert wurde die erste Stadtumwallung (1229–1300) errichtet, nachdem Herzog Heinrich I. von Brabant, genannt „der Mutige“, Maastricht das Stadtrecht verliehen hatte.

1267 - auf dem Höhepunkt der brabantischen Krise - wurde Maastricht belagert und später besetzt. Bischof Heinrich versuchte so, den brabantischen Drang nach Osten zu bremsen und die wirtschaftlich starke Stadt am Handelsweg zwischen Flandern und dem Rhein unter seine Kontrolle zu bringen. Der Bischof zog sich 1269 nach einem Kompromiss mit dem jungen brabantischen Herzog militärisch wieder aus der Stadt zurück. Faktisch wurde der alte Rechtszustand wieder hergestellt.[6]

Die 160 Meter lange Sankt-Servatius-Brücke (Sint Servaasbrug) wurde 1280 fertiggestellt. Sie war damals der nördlichste Übergang über die Maas und verband Maastricht mit dem rechtsseitigen Stadtteil Wyck. Die Brücke ist immer noch vorhanden; sie wurde 1932 verbreitert und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Weitere Stadterweiterungen, verbunden mit dem Bau neuer Tore und Stadtmauersegmente, erfolgten um 1350 hauptsächlich im Norden, Westen und Süden, und um 1516 nochmal im Süden.

1579, am Anfang des Achtzigjährigen Krieges, wurde die Stadt von den spanischen Truppen des Herzoges von Parma belagert und weitgehend zerstört. Seit 1632 wurde die Rolle der Herzöge von den niederländischen Generalstaaten übernommen, nachdem Friedrich Heinrich die Stadt von den Spaniern befreit hatte. Die Dualität blieb, bis die Eroberung und Annexion durch die Franzosen diesem Zustand 1794 ein Ende setzte. Nach der Übernahme wurde die Festung Maastricht auf Kosten der Generalstaaten modernisiert. Unter Leitung des Baumeisters Dumoulin entstand die sogenannte Linie von Dumoulin.

Während des Französisch-Niederländischen Krieges (1672–1679) im Zuge der Belagerung der Stadt durch Ludwig XIV. fiel am 25. Juni 1673 um die Mittagszeit der Musketier des Königs Charles d’Artagnan de Batz-Castelmore bzw. D'Artagnan vor der Stadtmauer in der Nähe des Tongerner Tores (Tongersepoort) im Südwesten der Stadt (Jekerviertel) infolge eines Musketenschusses in die Kehle. Ein großer Teil der Stadt wurde im Zuge der Einnahme durch die Franzosen zerstört und musste neu erbaut werden. Um dieses in der Zukunft zu verhindern, wurde 1701/1702 das Fort Sint Pieter auf dem Sint Pietersberg gebaut.

Nach der Napoleonischen Zeit wurde Maastricht im Jahr 1815 Teil des Vereinigten Königreichs der Niederlande. Als sich 1830 die südlichen Provinzen des Landes vom Norden unabhängig erklärten und den Staat Belgien gründeten, hielt die Garnison in Maastricht loyal zum niederländischen König Wilhelm I. und wurde 1839 mit dem östlichen Teil des Herzogtums Limburg trotz der Nähe zu Belgien endgültig niederländisch.

Maastricht ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts Zentrum der Keramikindustrie der Niederlande. Ein riesiges Industriegelände an der Maas (Céramique) nahe dem Stadtkern wurde in den 1980er Jahren von den Keramikwerken geräumt und ist jetzt ein vornehmes Wohnviertel.

Am 14. September 1944 wurde Maastricht von amerikanischen Truppen befreit.[7]

Die 1976 gegründete Universität Maastricht gibt sich ein betont internationales Profil und hat in einigen Studiengängen zu mehr als der Hälfte ausländische - zumeist deutsche - Studenten.

1992 wurde im „Gouvernement“, dem Sitz der Provinzialregierung von Limburg, der Vertrag von Maastricht unterzeichnet, der zur Gründung der Europäischen Union führte. Dieser Vertrag trat im November 1993 in Kraft.

Generaalshuis, Theater am Vrijthof
Bonnefantenmuseum

Kultur

Maastricht ist, zum Teil dank einer Theaterhochschule, Kunsthochschule, einem Konservatorium und den daraus resultierenden Einrichtungen, ein kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung. Das Limburgs Symfonie Orkest ist das offizielle klassische Orchester der niederländischen Provinz Limburg. Opera Zuid ist eine kleine Operngesellschaft mit Hauptsitz in Maastricht. Zudem gibt es eine professionelle Theatergruppe: Toneelgroep Maastricht. Die Stadt besitzt mehrere Theater wie das Theater aan het Vrijthof (Konzert- und Schauspielhaus) und das Derlontheater (Toneelgroep Maastricht). Zudem gibt es in Maastricht zwei Kinos, das Lumière und das Pathé.

Jährlich findet jeweils im Frühjahr eine der größten globalen Kunst- und Antiquitätenmessen TEFAF statt, auf der rund 240 international renommierte Aussteller Exponate von der Antike bis zur Klassischen Moderne präsentieren.

Maastricht ist eine Karnevalshochburg. Das Fest ist von grosser kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung durch die große Anzahl Touristen, die die Veranstaltungen jedes Jahr ziehen. Die Karnevalssaison fängt am 11. November an und endet am Aschermittwoch mit der Verbrennung des Mooswiefs (eine Puppe) am Vrijthof-Platz.

Museen

  • Das Bonnefantenmuseum: Museum für alte und zeitgenössische Kunst in einem Gebäude des italiänischen Architekten Aldo Rossi;
  • Museum aan het Vrijthof (vorher: Museum Spaans Gouvernement): maasländische Stilleinrichtungen des 16.-18. Jahrhunderts, maastrichter Geschichte des 16.-20. Jahrhunderts;
  • Schatzkammer der Sankt-Servatius-Basilika: Servatiusschrein, Servatiusschlüssel, mittelalterliche Reliquiäre und Textilien;
  • Schatzkammer der Liebfrauen-Basilika: Kirchliches Museum mit Kunst und Gegenständen vom Byzantinischen Reich des 9. Jahrhunderts bis zur Moderne;
  • Natuurhistorisch Museum Maastricht: naturhistorisches Museum in Jekerquartier mit geologischen, paläontologischen, entomologischen und botanischen Kollektionen (u.A. Mosasaurus);
  • Museumkeller im Hotel Derlon (Liebfrauenplatz): bedeutende Funde aus der Römerzeit;
  • Druckereimuseum (Jodenstraat/Judenstraße).
Kirchenzwilling am Vrijthof: St.-Johannis-Kirche und St.-Servatius-Basilika
Stadtmauer und Parkanlage

Sehenswürdigkeiten

Maastricht nimmt mit 1660 unter staatlichem Denkmalschutz stehenden Gebäuden nach Amsterdam einen zweiten Platz in den Niederlanden ein. Unter anderen zählt die Stadt zwei romanische Kirchen, sieben gotischen Kirchen und Kapellen, mehrere barocken und klassizistischen Kirchen, so wie auch ein paar interessante moderne Kirchen. Es folgt eine Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Vrijthof mit Sankt-Servatius-Basilika (Sint Servaasbasiliek), Sankt-Johannis-Kirche (Sint-janskerk), der Militärwache, dem neuen Stadttheater (Generaalshuis) und dem Museum am Vrijthof (Spaans Gouvernement);
  • Liebfrauenplatz mit Liebfrauenbasilika (Onze Lieve Vrouwebasiliek) und, in der Nähe: Bonbonnière (altes Stadttheater) und Franziskanerkirche;
  • Markt mit Rathaus (17. Jhdt) und Minckelers-Statue (die "ewig brennenden Flamme" erinnert an den Wissenschaftler Johannes Petrus Minckeleers, der als der Erfinder der Gasbeleuchtung gilt);
  • Dominikanerplatz mit der gotischen Dominikanerkirche aus dem 13. Jahrhundert mit unter anderem Fresken aus dem Leben von Thomas von Aquin;
  • Binnenstad: Fussgängerzone mit Dinghuis (mittelalterliches Gerichtsgebäude);
  • Maas, Maaspromenade und Servatiusbrücke;
  • Stokstraatquartier: Altstadtviertel, an der Stelle des ehemaligen römischen Kastells, seit einer Renovierung in den 1960er Jahren Einkaufsgebiet mit Mode- und Designgeschäften so wie mehreren Restaurants;
  • Jekerquartier: das Studentenquartier von Maastricht, mit Teilen der mittelalterlichen Stadsmauer und Helpoort (dt. Höllentor, der Niederlande ältestes Stadttor aus ±1230);
  • Wyck und Céramique: das alte und neue Quartier am östlichen Maasufer, mit moderner Architektur von u.a. Hans Kolhoff, Jo Coenen, Herman Hertzberger, Álvaro Siza Vieira, Mario Botta, Luigi Snozzi, Aurelio Galfetti und Aldo Rossi.
  • Linie von Dumoulin: Festungswerke nordwestlich der Innenstadt;
  • Kasematten;
  • Stadtpark mit spätmittelalterlichen Stadtmauern und -Turmen, Jeker-Fluss, Mini-Tiergarten und D'Artagnan-Statue (in 1673 an dieser Stelle gestorben);
  • Naturschützgebiete Sint-Pietersberg (mit dem Fort Sint Pieter) und Jekerdal (mit Terrassenschloss Neercanne);
  • Grotten am Sint-Pietersberg und Cannerberg (Unterirdische Steinbrüche mit über 20.000 Gängen, wo eine konstante Temperatur von 10 °C herrscht. Im Hochsommer auch Führungen in deutscher Sprache. Ein Teil des Höhlensystems beherbergte von 1954 bis 1992 die NATO-Einrichtung JOC Maastricht - das Joint Operations Centre von 2 ATAF und NORTHAG. Hier war auch zeitweise das Primäre Hauptquartier für den Kriegsfall (PWHQ) des NATO-Hauptquartiers in Mönchengladbch-Rheindahlen untergebracht).

Partnerstädte

Maastricht unterhält seit 1955 partnerschaftliche Beziehungen zu dem nicht weit entfernten Lüttich (Belgien) und seit 1981 zu Koblenz (Deutschland). Seit 1987 (offiziell 1995) besteht eine Städtepartnerschaft zu El Rama (Nicaragua).

Persönlichkeiten

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Maastricht

Bekannte, in Maastricht geborene Persönlichkeiten sind unter anderem der Maler Johann Friedrich August Tischbein, der Nobelpreisträger für Chemie Peter Debye, der Violinist André Rieu, der Politiker Maxime Verhagen sowie der Schwimmer Pieter van den Hoogenband.

Galerie

  • Kaiser Karlsplatz

  • Westwerk St.-Servatius-Basilika

  • Liebfrauenbasilika

  • Platz vor der Liebfrauenkirche

  • Franziskanerkirche

  • Dominikanerkirche

  • Bonnefantenkirche (Universität Maastricht}

  • Rathaus am Marktplatz

  • Dinghuis (heute: Touristinformation)

  • Minckelersstatue und St.-Matthias-Kirche

  • Museum aan het Vrijthof

  • Blick über die Maas auf die Altstadt

  • Häuser bei der Servatiusbrücke

  • Historischer Stadthafen Bassin

  • Stadtteil Wyck - der Altstadt gegenüber

  • Plein 1992 in Wyck-Céramique

  • Im Stadtpark

  • Schloss Neercanne

Stadtansicht vom St. Pietersberg in Richtung Norden, links im Vordergrund Fort Sint Pieter

Weblinks

 Commons: Maastricht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsstatistik, 17.04.2012Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. http://www.via2018.eu/de/via2018-1.aspx
  3. Verreverwanten.nl - Römische Wege (Niederländisch)
  4. Hintergrundinformationen zum Münzfund in Maastricht-Amby (Niederländisch) (pdf-file).
  5. Die ältesten Städte der Niederlande(Niederländisch)
  6. Marcus Optendrenk: Zusammenfassung der Dissertation (2006): ... Mastricht im 13. Jahrhundert
  7. 82nd Reconnaissance Battalion, 2nd Armord Division and the 30th Infantry Division, "Old Hickory": [1]
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