| Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG | |
|---|---|
| Rechtsform | Kommanditgesellschaft |
| Gründung | 2001 |
| Sitz | Oberwaltersdorf, Österreich |
| Leitung | Günther Apfalter, Präsident |
| Mitarbeiter | 10.200 (2011) |
| Branche | Automobilzulieferer |
| Website | www.magnasteyr.com |
Die MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG ist ein österreichischer Automobilhersteller mit Verwaltungssitz in Oberwaltersdorf, wichtigster Produktionsstandort ist aber Graz. Magna Steyr ist eine Tochtergesellschaft des von dem Austro-Kanadier Frank Stronach gegründeten kanadischen Automobilzuliefererkonzerns Magna International und entstand aus der Fusion von Magna Europe und Teilen des früheren Industriekonglomerates Steyr-Daimler-Puch.
Magna Steyr entwickelt und produziert ausschließlich Fahrzeuge im Auftrag anderer Hersteller. So wurde das Allrad-System für Mercedes-Benz entwickelt und bis Ende 2006 die Allradversion (4MATIC) der Mercedes E-Klasse produziert. Momentan wird noch die G-Klasse für Mercedes-Benz bis zum Jahr 2015 gebaut. Seit 2009 wird auch die lackierte Aluminiumkarosserie für den Mercedes-Benz SLS AMG produziert.
Die Firma leistete wichtige Entwicklungsarbeit (u.a. im Bereich des neuartigen Allradantriebes) für den BMW X3, der wie auch das Saab Cabriolet 9-3 ausschließlich von Magna Steyr in Graz produziert wurde. Für DaimlerChrysler stellte Magna seit dem Kauf des EUROSTAR-Automobilwerkes in Graz bis Ende November 2007 den Chrysler Voyager her. Der Jeep Grand Cherokee wurde hier für den kontinentaleuropäischen Markt sowie als Rechtslenker gefertigt. Zurzeit werden am Standort Graz neben der G-Klasse noch der Aston Martin Rapide, der Mini Countryman und der Peugeot RCZ produziert.
Auf der IAA 2005 präsentierte Magna Steyr mit dem Konzeptauto MILA einen einsitzigen, erdgasbetriebenen Sportwagen, der in der Lage ist, Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 220 km/h zu erreichen. 2012 wurde mit dem MILA Coupic das sechste Fahrzeug der MILA-Family am Genfer Automobilsalon präsentiert.
Magna Steyr zeigt mit der MILA-Family seine Innovationen und Technologien. Die Konzeptfahrzeuge wurden auf verschiedenen Automobilmessen präsentiert.
Das sechste Konzeptfahrzeug der Mila-Family, der MILA Coupic vereint drei verschiedene Fahrzeugkonzepte in einem: SUV-Coupé, das sich in einen Pick-up oder in ein Cabrio umwandeln lässt. Die Präsentation des MILA Coupic fand am Genfer Automobilsalon 2012 statt.
Am Genfer Automobilsalon 2011, wurde das fünfte Mila Konzeptfahrzeug präsentiert: Mila Aerolight, ein kompakter 4-Sitzer mit Erdgasantrieb.
Der Mila Alpin ist ein kleiner Geländewagen in Leichtbauweise für vier Insassen (in einer 3+1 Sitzeinteilung) und wurde am Genfer Automobilsalon 2008 erstmals präsentiert. Das Fahrzeug ist 3540mm lang, 1703mm breit und 1750mm hoch und hat einen 3-Zylinder 1,0 L (999cc) Motor in 2 Versionen: Erdgas oder Hybrid mit Benzin und Erdgas.
Erstmals präsentiert am Genfer Automobilsalon 2007, vereint der Mila future 4 Dachoptionen in einer Fahrzeugskulptur: Coupé, Landaulet, Copster (eine Mischung aus Coupé und Roadster) und Roadster.
Der Nachfolger des ersten Milas ist ein Zweisitzer-Sportwagenkonzept.
Das Showcar wurde 2005 auf der IAA in Frankfurt als Einsitzer-Sportwagen präsentiert. Der erste Prototype des Fahrzeug mit Erdgasantrieb wurde 2006 gebaut.
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