Markus Günther (* 15. Dezember 1965 in Bottrop) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Markus Günther studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Bochum, Lyon und Montreal. Er war für zahlreiche deutsche und amerikanische Zeitungen tätig, u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Los Angeles Times. Er arbeitete als EU-Korrespondent in Brüssel. Seit 2000 berichtete er als Auslandskorrespondent deutscher Tageszeitungen aus den USA. Von 1. Juli 2009 bis 5. Dezember 2011[1] war Markus Günther Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung.
Für seine Reportagen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Arthur F. Burns Fellowship, dem Europapreis der Philip-Morris-Stiftung, dem Mitteldeutschen Journalistenpreis, dem Europapreis der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Deutsch-Amerikanischen Journalistenpreis des Auswärtigen Amtes. Im Mai 2007 zeichnete das Auswärtige Amt ihn mit dem Arthur F. Burns-Preis aus. Er erhielt den renommierten deutsch-amerikanischen Journalistenpreis für seinen Leitartikel „Kriege ohne Sieger“, der im August 2006 erschienen ist. Er war Mitglied im White House Press Corps. Im Herbst 2007 veröffentlichte er die erste deutschsprachige Obama-Biographie. Seit 2011 gehört Markus Günther zur Jury des Theodor-Wolff-Preises.
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