Martin Hellwig (* 5. April 1949 in Düsseldorf) ist ein deutscher Nationalökonom. Von 2000 bis 2004 war er Vorsitzender der deutschen Monopolkommission.
Hellwig studierte Volkswirtschaftslehre in Marburg und Heidelberg. Er ging daraufhin ans MIT, wo er 1973 promoviert wurde. Hellwig machte Karriere an renommierten US-amerikanischen Hochschulen wie der Stanford University (1973/74) und der Princeton University (1974–77). Er kehrte 1977 nach Europa zurück und wurde auch ohne Habilitation als Professor für Wirtschaftstheorie an die Universität Bonn berufen. 1987 wechselte er an die Universität Basel und, nach einem Gastspiel an der Harvard University 1995/96, an die Universität Mannheim (1996–2004).
Er war 1999/2000 Mitglied im Kronberger Kreis, dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Marktwirtschaft.
Hellwig war von 1998 bis 2004 Vorsitzender der nationalen unabhängigen Monopolkommission in Deutschland. Seit 2004 ist er Direktor und wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn.
Hellwig ist einer der forschungsstärksten deutschen Volkswirte.[1] Der Journalist Gerald Braunberger bezeichnet ihn als den „vielleicht angesehensten deutschen Ökonomen“.[2] Er ist im amerikanischen „Who’s who in economics“ aufgeführt.
Hellwig hat zwei Söhne und zwei Töchter.
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