Marwan Yousef al-Shehhi (arabisch مروان الشحي, DMG Marwān aš-Šiḥḥī, auch Alshehhi oder asch-Schihhi; * 9. Mai 1978 in Ra’s al-Chaima, Vereinigte Arabische Emirate; † 11. September 2001 in New York City) wird von dem FBI verdächtigt der Suizidpilot zu sein, der bei den Anschlägen vom 11. September 2001 den United Airlines Flug 175 in den zweiten Turm des World Trade Centers flog.[1] Mit 23 Jahren war Alshehhi der jüngste der vier Piloten der Attentate. Wie alle Terroristen des 11. September war er Salafist.[2]
Nach der Schulausbildung besuchte al Shehhi ab 1996 eine Sprachschule in Bonn. 1999 zog er nach Hamburg und soll dort nach Vermutungen der Ermittlungsbehörden zusammen mit Mohammed Atta und Ramzi Binalshibh am Aufbau einer Terrorzelle beteiligt gewesen sein. Ende 1999 reiste er zusammen mit anderen späteren Attentätern nach Afghanistan. Dort trafen sie möglicherweise Osama bin Laden, der sie der "Flugzeug-Operation" zuteilte. Im März 2000 kehrte al-Shehhi nach Deutschland zurück.
Am 29. Mai 2000 reiste al-Shehhi als erster aus der „Hamburger Gruppe“ in die USA ein. Von Juli bis Dezember 2000 nahm er zusammen mit Mohammed Atta Flugunterricht an der Huffman Aviation Flugschule in Venice (Florida) und erwarb am 21. Dezember 2000 eine Fluglizenz.
Al-Shehhi kaufte sich am 28. August 2001 an einem Schalter der United Airlines in einem der vier Flughäfen von Miami für 1600 Dollar Tickets für den UA-Flug 175 am 11. September, die er bar bezahlte. Eines der Tickets galt für den Sitzplatz 6c.
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