Mit der MSK-Skala (Medwedew-Sponheuer-Karnik-Skala) wird die Intensität eines Erdbebens in zwölf Stärkegraden angegeben. Sie wurde 1964 von Sergei Medwedew, Wilhelm Sponheuer und Vít Kárník auf der Basis der Modifizierten Mercalliskala und der Medwedew-Skala (später GEOFIAN-Skala) entwickelt.
Im Gegensatz zu Magnitudenskalen, wie etwa die bekannte Richterskala, beschreibt eine Intensitätsskala diejenigen Auswirkungen eines Erdbebens auf Landschaft, Straßen oder Gebäude, die ohne Instrumente wahrgenommen werden können (Makroseismik). Je nach örtlichen Gegebenheiten kann ein einzelnes Beben, das nach einer solchen Skala eingestuft wurde, an verschiedenen Orten unterschiedliche Stärken besitzen. Beispiele anderer Intensitätsskalen sind etwa die JMA-Skala, die Europäische Makroseismische Skala (EMS-Skala) oder die Rossi-Forel-Skala.
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