Dienstag, 29. Mai 2012

Themen


Meg Ryan

Meg Ryan (2009)
Ryan (2006)

Meg Ryan (* 19. November 1961 in Fairfield, Connecticut als Margaret Mary Emily Anne Hyra) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben

Ryan ist die Tochter von Harry Hyra und Susan Jordan, geb. Duggan. Ryan hat drei Geschwister: Dana, Annie und Andrew. Die Ehe der Eltern wurde 1976 geschieden, und Meg Ryan wuchs bei ihrem Vater auf. Über ihre Mutter, unter anderem Schauspiellehrerin, wurde sie Mitglied in der Screen Actors Guild, und zwar unter dem Geburtsnamen ihrer Großmutter als Meg Ryan anstatt Meg Hyra. Meg studierte an der New York University Kommunikationswissenschaften. Die Finanzierung des Studiums führte sie zur Schauspielerei. Bereits unter ihrem Künstlernamen Meg Ryan bekam sie 1982 die Rolle der Betsy Stewart Montgomery Andropoulos in der Daily Soap Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt (As the World Turns), die sie bis 1984 spielte. Ihre erste Filmrolle bekam sie 1981 in Die wilden Reichen (Rich and Famous).

Nach mehreren Fernseh- und kleineren Kinofilmen gelangen 1986 mit Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel und 1989 mit der Hauptrolle in der Komödie Harry und Sally die ersten großen Erfolge. Harry und Sally wurde zum Prototyp zahlloser romantischer Komödien, die seither - auch international - produziert wurden und legte die Darstellerin auf den Rollentypus der charmanten und romantischen Frau fest. Spätestens mit French Kiss (1995) hatte ihre Karriere ihren Zenit erreicht. Zu ihrer großen Beliebtheit trugen außerdem zwei von insgesamt drei Filmen mit Tom Hanks, Schlaflos in Seattle (1993) und e-m@il für Dich (1998), bei.

Ryan versuchte ihr Rollenspektrum mit dramatischen Rollen in Filmen wie When a Man Loves a Woman – Eine fast perfekte Liebe zu erweiterm - hier spielte sie eine alkoholabhängige Mutter. In In Sachen Liebe stellte sie eine rachsüchtige Ex-Geliebte dar, und in Mut zur Wahrheit hatte sie eine Nebenrolle als Captain der US-Armee. Diese inhaltlich ambitionierteren Filme wurden von den Filmkritikern meist negativ beurteilt oder vom Publikum (wie auch der spätere Film Die Promoterin von 2004) kaum beachtet.

Durch ihre weltweit erfolgreichen Komödien zählte Ryan bis in die späten 1990er Jahre zu den zugkräftigsten Darstellerinnen und war mit Gagen von bis zu 15 Millionen Dollar auch eine der bestbezahlten Schauspielerinnen. Ab den 2000er Jahren konnte sie allerdings nicht mehr an ihre früheren Erfolge anknüpfen. 2003 übernahm sie eine Rolle in dem Erotikthriller In the Cut – Wenn Liebe tötet, in dem die Darstellerin auch in längeren Nacktszenen zu sehen war. Dieser wie auch Ryans weitere Filme fanden kaum noch Resonanz beim Publikum.

Persönliches

Ryan heiratete 1991 den Schauspieler Dennis Quaid, mit dem sie zuvor in zwei Filmen vor der Kamera gestanden hatte. Nach einer Affäre mit Russell Crowe wurde die Ehe am 16. Juli 2001 geschieden. Quaid und Ryan haben einen gemeinsamen Sohn, mit dem Ryan in Los Angeles lebt. Am 25. Januar 2006 adoptierte sie ein chinesisches Mädchen.

Filmografie

Auszeichnungen

Weblinks

 Commons: Meg Ryan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Diese Seite wurde zuletzt am 26. Mai 2012 um 07:56 Uhr geändert.

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