Megatsunamis, eigentlich Impact-Tsunamis, werden Tsunamis genannt, deren Höhe im Küstenbereich 100 Meter übersteigt. Da Erdbeben nach heutiger Kenntnis nicht in der Lage sind, derartige Wellen zu erzeugen, können nur katastrophale Ereignisse wie der Einschlag eines großen Meteoriten oder der Zusammenbruch eines Bergs im Meer derartige Megatsunamis verursachen. Als möglicher künftiger Auslöser gilt z. B. die Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma, wo einige Geologen befürchten, dass bei weiteren Vulkanausbrüchen eine Flanke der Cumbre Vieja in den Atlantik rutschen könnte[1].
Abgesehen von derartigen Vorstellungen bestehen folgende Tatsachen:
Es wird kontrovers diskutiert, ob der durch einen Meteoriteneinschlag entstandene Mahuika-Krater im Meer vor Neuseeland für einen Megatsunami im 15. Jahrhundert in Frage kommt, der für Ablagerungen bis in 220 Meter Höhe auf Stewart Island verantwortlich gemacht wird. [2]
Als eines der bekanntesten Beispiele kann hier ein 520 Meter hoher Tsunami genannt werden, der im Sommer 1958 durch einen Erdrutsch in der Lituya Bay (Alaska) ausgelöst wurde.[3][4]
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