| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Men in Black II |
| Originaltitel | Men in Black II |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Länge | ca. 90 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12JMK 10 |
| Stab | |
| Regie | Barry Sonnenfeld |
| Drehbuch | Robert GordonBarry Fanaro |
| Produktion | Laurie MacDonaldWalter F. Parkes |
| Musik | Danny ElfmanWill Smith (Titelsong) |
| Kamera | Greg Gardiner |
| Schnitt | Richard PearsonSteven Weisberg |
| Besetzung | |
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Men in Black II (auch: MiB2, MiBII oder MIIB) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Komödie aus dem Jahre 2002. Es ist die Fortsetzung von Men in Black aus dem Jahre 1997. Bei 140 Millionen Dollar Kosten spielte MIB 2 weltweit 442 Millionen Dollar ein und belegt auf der Rangliste der erfolgreichsten Filme weltweit Platz 127 (MIB 1 auf Platz 69, Stand 13. Mai 2012, nach IMDB)
Agent J hat sich nach fünf Jahren bei den Men in Black, der Kontrollbehörde für außerirdische Aktivitäten in New York, zum Top-Agenten hochgearbeitet. Doch auf einmal taucht Serleena auf, ein bösartiges kylothisches Monster, das die Gestalt eines Unterwäschemodels angenommen hat. Sie sucht das „Licht von Zartha“, das 25 Jahre vorher von den Zarthaner auf die Erde gebracht wurde, um auf der Erde versteckt zu werden. Die MiB (Men in Black) durften es aber aus diplomatischen Gründen nicht behalten. Der damals agierende Agent scheint es allerdings trotzdem irgendwo auf der Erde versteckt zu haben.
Das Licht ist so mächtig, dass es jedem Besitzer die vollkommene Herrschaft über den Planeten Zartha ermöglicht. Als Jay sich auf die Jagd nach Serleena und dem Licht macht, erfährt er, welcher Agent damals mit der Angelegenheit betraut war: sein alter Partner Kay (Agent K). Diesem wurden jedoch vor fünf Jahren die Erinnerungen an die MiB gelöscht, um ihn wieder gefahrlos in die Gesellschaft eingliedern zu können, und er ist nun Oberpostmeister von Massachusetts und trägt den Namen Kevin Brown.
Inzwischen haben die Zarthaner ein Ultimatum gestellt. Sie verlangen ebenfalls die Herausgabe des Lichts, sonst zerstören sie die Erde. Wenn jedoch das Licht in die Hände von Serleena fällt, zerstört diese den Planeten Zartha. Da Kay der Einzige ist, der die Erde und Zartha retten kann, soll Jay die Erinnerung und den Agenten Kay mit einem Deneuralisator wieder zurückholen. Da Serleena allerdings die MiB-Zentrale übernimmt und die Mitarbeiter und Außerirdischen gefangen hält, und Kay mit Jay aus der MiB-Zentrale ausgespült werden, versuchen sie die Deneuralisation bei einem außerirdischen Hehler, der einen Deneuralisator nachgebaut hat. Da der Deneuralisator scheinbar nicht richtig funktioniert und noch nie ausprobiert wurde, erinnert sich Kay immer noch nicht an das Licht von Zartha und sein Gedächtnis ist immer noch nicht zurückgekommen.
Allerdings hat er sich vor seiner freiwilligen Neutralisation Hinweise gelegt, damit er später einmal im Ernstfall das Licht wiederfinden kann. Zusammen folgen die beiden Partner der Spur zu dem Licht, aber Serleena bleibt ihnen dicht auf den Fersen.
Das Licht entpuppt sich als die junge Frau Laura Vasquez, die seit ihrer Geburt in New York lebt, aber nichts von ihrer wahren Identität weiß. Sie ist in Wirklichkeit die Thronerbin von Zartha. Mit Hilfe der Wurmlinge befreien Kay und Jay das MIB-Hauptquartier. Sie lassen Serleena von einem in der U-Bahn wohnenden Riesenwurm auffressen, woraus sie sich jedoch befreien kann. Am Ende wird angedeutet, dass Kay Lauras Vater ist, der die Prinzessin geliebt hat, die damals mit dem Licht zur Erde kam und ihn bat, das Licht zu verstecken. In letzter Sekunde kann Laura zurück nach Zartha geschickt werden, kurz bevor das Ultimatum abläuft. Jay, der sich in sie verliebt hat, muss es schweren Herzens akzeptieren. Gemeinsam mit Kay schießen sie Serleena ab, die Laura verfolgt.
Michael Jackson hat eine kleine Gastrolle, in der er versucht, den MiB als offizieller Agent M beizutreten, jedoch abgewiesen wird. Auch David Cross spielte schon im ersten Teil von Men in Black mit, dort verkörperte er in der Rechtsmedizin den Pförtner.
„Dramatik, Action, Situationskomik und absurder Humor verbinden sich auch in ‚Men in Black 2‘ mit einer Flut optischer Tricks und Make-up-Zaubereien zu einem Spaß mit Unterhaltungsgarantie.“
– kino.de[1]
„Mit seinen ungewöhnlich knappen 89 Minuten ist ‚Men in Black‘ ein kurzweiliger, aber wie sein Vorgänger kaum sonderlich lange in Erinnerung haftender Kino-Happen, eine launige, schräge, aber an keiner Stelle wirklich bissige Science-Comedy-Action, die wieder scheinbar unvereinbare Genres zu knallbunter Popcorn-Unterhaltung verquirlt.“
– filmstarts.de[2]
Genauso wie der erste Teil (Men in Black) war auch die Fortsetzung ein kommerzieller Erfolg, obwohl sie nicht ganz die Beliebtheit des Vorgängers erreichte. In den USA spielte der Film 190 Millionen Dollar, im Rest der Welt 251 Millionen Dollar ein, also insgesamt 441 Millionen.
Videospiele von Men in Black erschienen für Nintendo GameCube, Game Boy Color und für die PlayStation 2.
2012 ist eine weitere Fortsetzung, Men in Black 3, erschienen, in welcher Will Smith und Tommy Lee Jones wieder ihre Rollen übernahmen. Der Film wurde von Sony Pictures in 3D in die Kinos gebracht. [3][4]
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