Michael Clifton Burgess (* 23. Dezember 1950 in Rochester, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 2003 vertritt er den Bundesstaat Texas im US-Repräsentantenhaus.
Michael Burgess besuchte bis 1976 die North Texas State University in Denton. Nach einem anschließenden Medizinstudium und seiner Zulassung als Arzt begann er in diesem Beruf zu arbeiten. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an.
Bei den Kongresswahlen des Jahres 2002 wurde Burgess im 26. Wahlbezirk von Texas in das US-Repräsentantenhaus in Washington D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2003 die Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Mehrheitsführers Dick Armey antrat. Gegen dessen Sohn Scott hatte sich Burgess in der republikanischen Primary durchgesetzt. Nach bisher vier Wiederwahlen − zuletzt gewann er 2010 mit 67:30 Prozent der Stimmen gegen den Demokraten Neil Durrance − kann er sein Mandat im Kongress bis heute ausüben. Dort ist er Mitglied im Ausschuss für Energie und Handel sowie in drei Unterausschüssen. In seine Zeit als Kongressabgeordneter fielen der Irakkrieg und der Militäreinsatz in Afghanistan. Burgess vertritt im Wesentlichen die Interessen seiner Partei. Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Schuldenobergrenze im August 2011 sprach er sich für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama aus.[1]
Burgess ist verheiratet und lebt privat in Lewisville.
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