| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Michael Jackson’s This Is It |
| Originaltitel | Michael Jackson’s This Is It |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Länge | 111 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK / JMK 6 |
| Stab | |
| Regie | Kenny Ortega |
| Produktion | Paul Gongaware,Kenny Ortega,Randy Phillips |
| Musik | Michael Bearden |
| Kamera | Sandrine Orabona,Timothy Patterson |
| Schnitt | Don Brochu,Brandon Key,Timothy Patterson,Kevin Stitt |
| Besetzung | |
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Michael Jackson’s This Is It ist ein Musik-Dokumentarfilm von Regisseur Kenny Ortega aus dem Jahr 2009. Es ist - weltweit betrachtet - der erfolgreichste Konzertfilm aller Zeiten.[1]
Der Film dokumentiert die Vorbereitungen des Sängers Michael Jackson zu seiner geplanten, aber aufgrund seines vorzeitigen Todes nicht realisierten Konzertreihe This Is It, die ab Sommer 2009 in der O₂Arena in London hätte stattfinden sollen. Es sind sowohl Szenen auf der Bühne als auch hinter den Kulissen zu sehen. Außerdem zeigt der Film Jacksons Arbeit bei der Entwicklung der Show, Interviews mit Freunden, Crewmitgliedern sowie 3D-Sequenzen, die während der Shows gezeigt werden sollten.
In der folgenden Reihenfolge werden Jacksons Lieder im Film gespielt:
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Jackson arbeitete vier Jahre an der Realisierung von This Is It, gemeinsam mit dem Video-Choreographen Travis Payne, mit dem er seit rund zwanzig Jahren zusammenarbeitete.[2]
Am 5. März 2009 kündigte Jackson in einer Pressekonferenz an, dass er Abschied von der Bühne nehmen wolle.[3] Die Konzertserie This Is It in der Londoner O₂Arena würden seine letzten Auftritte sein. Aufgrund enorm großer Nachfrage wurde die Konzertreihe von geplanten 10 Konzerten schrittweise um 40 weitere Termine erhöht. Die in Rekordzeit ausverkaufte Konzertreihe sollte insgesamt also 50 Shows vom 13. Juli 2009 bis zum 6. März 2010 umfassen. Am 25. Juni 2009 verstarb Jackson jedoch im Alter von 50 Jahren und alle Konzerte mussten etwa 3 Wochen vor Beginn der Konzertreihe abgesagt werden.
Die Aufnahmen zum Film entstanden von April bis Juni 2009 im Staples Center in Los Angeles und in der Mehrzwecksportarena The Forum in Inglewood.[4]
Am 13. September 2009 feierte der Trailer zu Michael Jackson’s This Is It im Rahmen der MTV Video Music Awards 2009 in New York Premiere. Der Ticketvorverkauf startete am 27. September 2009.[5] Innerhalb der ersten 24 Stunden wurden in Deutschland über 32.000 Karten verkauft.[6]
Am 28. Oktober 2009 brachte Sony Pictures Entertainment Michael Jackson’s This Is It weltweit in die Kinos. Dort sollte der Film ursprünglich für nur zwei Wochen zu sehen sein. Die Laufzeit wurde aber aufgrund der großen Nachfrage verlängert.[7] Der Film spielte am ersten Tag weltweit 20,1 Millionen US-Dollar ein.[8] Nach fünf Tagen im Kino hatten den Film in 782 deutschen Kinos 600.000 Besucher gesehen[9] und wurden weltweit über 100 Millionen US-Dollar eingespielt.[10] Der Film wurde zum erfolgreichsten Konzertfilm aller Zeiten.[1] In Deutschland erreichte er Platz 1 der Kinocharts[11], der Soundtrack Platz 3 der Album-Charts.[12] Die weltweiten Einspielergebnisse summierten sich nach zwei Wochen Kinolaufzeit auf 200 Millionen US-Dollar[13]
Der zugehörige Soundtrack erschien am 26. Oktober 2009 auf CD. Das Titellied unbekannten Alters stammt aus dem Archiv und war von Michael Jackson nicht für die Konzerte vorgesehen.[14]
Am 25. Februar 2010 wurde der Film auf DVD veröffentlicht. In einer Special-Edition erschien er zusätzlich auf Doppel-DVD, auf Blu-ray Disc, in einer Steelbook Edition auf einer weiteren Blu-ray Disc sowie auf Universal Media Disc für PlayStation Portable, jeweils mit Bonusszenen.
Der Privatsender ProSieben zeigte die Musikdoku am 24. Juni 2010 anlässlich des Michael Jackson Day als deutsche Free-TV-Premiere.
„Dass sich die Sache lohnt, scheint so gut wie ausgemacht […] Wie der Film allerdings auf Ruf und Nachruhm des Entertainers wirken wird, dürfte eine andere Geschichte sein. Denn was zu sehen ist, ist zwar kohärent komponiert, im Grunde jedoch nichts Halbes und nichts Ganzes, also weder ein richtiger, spektakulärer Konzertfilm, noch eine echte, aufschlussreiche Dokumentation der Arbeitsweise Jacksons und der Entstehung einer millionenschweren Pop-Show an den Grenzen dessen, was in diesem Genre heute technisch möglich ist.“
– Jens-Christian Rabe: Süddeutsche Zeitung, 2009[15]
„This is it. Das war's. Tatsächlich hat das Probenmaterial zu jener letzten geplanten Show etwas Endgültiges, ja Endzeithaftes. Die stärkste Szene des Trailers ist der Auftritt Jacksons als Anführer einer alienhaften Militärparade. Die Menschheit als schwarze, gleichgeschaltete Automatenarmee: prasselnde Rhythmen, stakkatohaftes Knallen der Stiefelabsätze, schneidende kurze Armschwünge, maschinenartiges Rucken behelmter Köpfe. Es ist der alte Hit Bad, der in eine böse Version der dritte-Welt-Hymne They Don't Care About Us mündet. Das war Jacksons letzte Mission: geharnischte Kulturkritik im großen Stil. Die Humanität als das Menschenmögliche predigen, ohne das Monströse zu leugnen.“
– Evelyn Finger: Die Zeit, 2009[2]
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