Mortgage Backed Securities (englisch für durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere) sind besicherte Anleihen, also durch Vermögenswerte gesicherte Wertpapiere, deren Bargeldflüsse durch die Zins- und Tilgungszahlungen eines Pools von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen getragen werden. Im Gegensatz zu Pfandbriefen erscheinen sie nicht in der Bilanz der originierenden Stelle (zum Beispiel eine Bank), da diese den Pool der deckenden Vermögenswerte zur Durchführung der Verbriefung an die ausgebende Stelle (eine Zweckgesellschaft) überträgt. [1]
Commercial MBS (CMBS) sind durch Gewerbe- und Mehrfamilienimmobilien (wie etwa Wohnanlagen, Einzelhandels- oder Bürogebäude) besichert. Die Eigenschaften dieser Darlehen variieren. Während die längerfristigen Darlehen (5 Jahre oder länger) häufig feste Zinssätze und Beschränkungen auf vorzeitige Tilgungen haben, gibt es kurzfristigere Darlehen (1-3 Jahre) normalerweise mit variablem Zinssatz und freier vorzeitiger Tilgung.
Da Hypothekenschuldner vorzeitig tilgen können, sind die Geldflüsse im Voraus nicht bekannt und können nur geschätzt werden. Diese vorzeitige Tilgung wird als Prepayment bezeichnet und stellt ein Risiko für MBS Investoren dar.
Im Gegensatz zu Commercial MBS (CMBS) sind Residential MBS (RMBS) durch private Wohnimmobilien besichert.
Der Gesamtmarktwert aller offenen US-amerikanischen MBS am Ende des ersten Quartals 2007 war ungefähr 4,1 Billionen (amerikanisch: Trillions) USD.[2] Dies ist deutlich mehr als der Marktwert aller übrigen offenen forderungsbesicherten Wertpapiere. Der MBS-Markt übertrifft damit seit dem Jahr 2000 auch den Markt für US-Schatzanweisungen und Anleihen.
Die Emissionsvolumen der drei großen Emittenten GNMA, FNMA und FHLMC in den letzten Jahren waren wie folgt:[3]
forderungsbesichertes Wertpapier (asset-backed security)
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