| NTT DoCoMo | |
|---|---|
| Rechtsform | Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) |
| ISIN | JP3165650007 |
| Gründung | 1992 |
| Sitz | Chiyoda, Tokio |
| Leitung | Ryūji Yamada (Präsident) |
| Branche | Mobilfunkgesellschaft |
| Website | www.nttdocomo.co.jp |
Das Unternehmen K.K. NTT DoCoMo (jap. 株式会社エヌ・ティ・ティ・ドコモ, Kabushiki-gaisha En Ti Ti Dokomo, engl. NTT DoCoMo, Inc.), gelistet im Nikkei 225, ist mit über 53 Millionen Kunden[1] der größte Mobilfunkanbieter in Japan und Tochtergesellschaft der NTT (Nippon Telegraph and Telephone Corporation). Hauptsitz ist Tokio.
Das Unternehmen wurde 1992 gegründet, ging ab 1993 mit analogen mobilen Sprachdiensten an den Markt, wird seit 1998 an der Börse in Tokio gehandelt und hat 2001 mit FOMA seinen mit UMTS vergleichbaren 3G Dienst gestartet. NTT DoCoMo ist mit über 15 Millionen Kunden einer der größten Anbieter von mobilen Diensten der dritten Generation. Unter anderem entwickelte das Unternehmen durchsichtige Touchscreens, welche die Steuerung von Smartphones sowohl über die Vorder- als auch über die Rückseite gestatten.[2] Des Weiteren bietet NTT DoCoMo eine App für Smartphones, die während eines Telefonats zweier Personen zwischen der japanischen und englischen Sprache Simultanübersetzungen liefert.[3]
NTT DoCoMo hat unter anderem Handheld-PCs mit dem Windows-CE-Betriebssystem gefertigt. Diese verfügen über eingebaute FOMA-Module und diverse andere High-Tech-Features. Dazu zählen zum Beispiel der sigmarion II oder der sigmarion III. Letzterer ist nur am japanischen Markt vertrieben worden und dort auch nur in japanischer Systemsprache. Es gibt jedoch Entwicklungen, diese Geräte mithilfe von sogenannten .MUI-Sprachpaketen ‚anderssprachig‘ zu konfigurieren. Zurzeit ist ein englisches aber auch ein deutschsprachiges Paket (siehe Link) bekannt. In Deutschland wurde NTT DoCoMo als Erfinder von i-mode bekannt.
In München befinden sich seit November 2000 die DoCoMoEuro-Labs.
Seit Dezember 2009 hält NTT DoCoMo 79,59 % der Aktien an dem deutschen Mobilfunkunternehmen net mobile AG.[4]
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