Namenskonventionen sind Nomenklaturen, also (freiwillige) Vereinbarungen von Programmierern, Datenbankentwicklern etc., die ein bestimmtes System für die Vergabe von Bezeichnern für Objekte, Variablen und Konstanten einführen, damit anhand der Namen sofort Rückschlüsse auf den Verwendungszweck im Programm / in der Datenbank gezogen werden können. Ähnliche Konventionen gibt es beim Einrückungsstil und beim sinnvollen Einfügen von Kommentaren in den Quelltext von Programmen, um deren Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.
In der Regel hat jedes Programmiersystem seine eigenen Namenskonventionen.
In der Microsoft-Welt ist die sogenannte ungarische Notation gebräuchlich, bei der aus dem Anfang eines Bezeichners auf seinen Typ oder seinen Verwendungszweck geschlossen werden kann.
Aus der Programmierung für ganze Zahlen, Gleitkommazahlen, Sonderformate und Zeichenketten:
Für Objekte (hier: relationale Datenbank):
Mittlerweile empfiehlt Microsoft, bei C# auf die ungarische Notation zu verzichten.
In der Programmiersprache C und anderen Teilen der Unix-Welt ist es üblich, Konstanten in Großbuchstaben zu deklarieren (z. B. sngUMSATZSTEUER_ERMAESSIGT für den ermäßigten Umsatzsteuersatz) – insbesondere bei Präprozessor-Makroparametern .
Die Programmierrichtlinien für die Programmiersprache Java legen Namenskonventionen für verschiedene sprachliche Elemente fest, unabhängig von deren Verwendung.[1] Grundsätzlich sollen Java-Bezeichner mit Binnenmajuskeln geschrieben werden (auch Kamelhöcker-Notation, engl. CamelCase genannt) und keine Unterstriche („_“) enthalten, mit Ausnahme von Konstanten (siehe unten).
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