Die National Association for the Advancement of Colored People (engl. Nationale Organisation für die Förderung farbiger Menschen), auch NAACP genannt, ist eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA.
Sie ging aus dem 1905 gegründeten Niagara Movement hervor und wurde am 12. Februar 1909 ins Leben gerufen, um zugunsten der afro-amerikanischen Bevölkerung zu arbeiten. Gründungsmitglieder waren William Edward Burghardt Du Bois, Ida Wells-Barnett, Henry Moscowitz, Mary White Ovington, Oswald Garrison Villard und William English Walling. Die NAACP zählte zu den Unterstützern und Organisatoren sowohl des Marsches auf Washington 1963 also auch des Millionen-Mann-Marsches 1995.
Der Hauptsitz der NAACP liegt in Baltimore, regionale Büros befinden sich in Kalifornien, New York, Michigan, Missouri, Georgia, Texas und Maryland. Die NAACP ist auf nationaler Ebene durch einen 64-Mitglieder starken Verwaltungsrat geführt von einem Vorsitzenden geregelt. Der Vorstand wählt eine Person als Präsident und Chief Executive Officer für die Organisation. Seit 2005 sind dies Bruce S. Gordon (nach dem Rücktritt von Kweisi Mfume) und der Civil Rights Movement Aktivist und ehemalige US-Kongressabgeordnete Julian Bond.
Der NAACP Image Award ist ein Preis, der jährlich von der amerikanischen Association für besondere Leistungen vergeben wird, die in den Bereichen Film, Fernsehen, Musik und Literatur von Afro-Amerikanern erbracht werden.
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