Dienstag, 29. Mai 2012

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United Front for Democracy Against Dictatorship

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Anhänger der UDD in Bangkok

Die National United Front for Democracy Against Dictatorship (heute meist: United Front for Democracy Against Dictatorship, abgekürzt UDD, Thai: แนวร่วมประชาธิปไตยต่อต้านเผด็จการแห่งชาติ, wörtlich: „Nationale Front für Demokratie gegen Diktatur“; Im Volksmund und in der Presse wird sie auch „Rothemden“ genannt.) ist eine politische Gruppe in Thailand, die aufgrund des Militärputsches am 19. September 2006 in Bangkok gegründet wurde.

Die Gruppe steht dem gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra [1] sowie der Pheu-Thai-Partei (auf Deutsch „für Thai Partei“) nahe [2], einer Nachfolgepartei der Phak Palang Prachachon (People's Power Party, PPP), die wiederum aus der von Thaksin gegründeten TRT (Thai Rak Thai, auf Deutsch „Thais lieben Thais“) Partei hervorgegangen ist. Beide Parteien wurden in der Vergangenheit vom thailändischen Verfassungsgericht verboten.

Die Gruppe entstand unter Führung von Veera Musikapong, Nattawut Saikua, Charan Ditthapichai und Dr. Weng Tojirakarn.

Aufgrund von Aktivitäten der Rothemden, die den Rücktritt der Regierung Abhisit Vejjajiva erzwingen wollten, kam es zu den blutigen Unruhen in Bangkok 2010. Währenddessen wurde die Organisation zeitweise aufgelöst. Danach übernahm Thida Thavornseth, die Frau eines inhaftierten Anführers, den Vorsitz.[3]

Untergruppen

Es gibt eine linke Splittergruppe namens „Red-Siam“ innerhalb der UDD. Deren Anführer ist Surachai Danwattananusorn.[4]

Bekannte Aktivisten der UDD

Weblinks

  • Xavier Monthéard: König, Bürger, Bauern. Bilder von der gescheiterten Revolte in Thailand. In: Le Monde Diplomatique. 9. Juli 2010, abgerufen am 23. Juni 2011 (Hintergrundbericht über die Stimmung unter UDD Mitgliedern in der Zeit nach den Unruhen). 

Einzelnachweise

  1. Rothemden protestieren gegen Justiz-Apparat Tausende Anhänger der Opposition fordern die Freilassung ihrer Anführer, die wegen Terrorismus-Vorwürfen inhaftiert sind. (Die Zeit 2011-02; nach dpa)
  2. Nicola Glass: Im Schatten des Populisten. In: die tageszeitung. 4. Juli 2011, abgerufen am 4. Juli 2011 (deutsch). 
  3. Nicola Glass: Notstand wieder aufgehoben. In: die tageszeitung. 21. Dezember 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010 (deutsch). 
  4. Nicola Glass: Für 7,5 Jahre in den Knast. In: die tageszeitung. 28. Februar 2012, abgerufen am 29. Februar 2012 (deutsch). 
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