Die Nationale Demokratische Allianz (NDA) ist eine Koalition politischer Parteien in Indien. Sie wird von der Bharatiya Janata Party (BJP) angeführt und hatte bei der Gründung 1998 13 Mitglied-Parteien. Neben der hinduistisch-nationalistischen BJP gehören dem Parteienbündnis vor allem die Shiv Sena (Regionalpartei aus Maharashtra), sowie die Janata Dal (United), die in den Bundesstaaten Bihar and Karnataka kandidiert, sowie die Sikh-Partei Shiromani Akali Dal aus dem Punjab, an.
Bei den Parlamentswahlen im Oktober 1999 gewannen die Parteien der NDA unter Führung von Atal Bihari Vajpayee (BJP) die absolute Mehrheit mit 272 von 543 Sitzen. Sie schlugen die regierende Partei Indischer Nationalkongress klar, der sein bislang schlechtestes Ergebnis erreichte. Ministerpräsident wurde Vajpayee. Bei den folgenden Parlamentswahlen 2004 war die NDA - wieder unter Vajpayee - als klarer Favorit in das Rennen gegangen, erreichte jedoch nur noch 186 Mandate. Ministerpräsident wurde daraufhin Manmohan Singh, der Kandidat der United Progressive Alliance (UPA), einem Parteienbündnis unter Führung des Indischen Nationalkongresses. Auch die Parlamentswahlen in Indien 2009 gingen für die NDA mit 159 Sitzen verloren.[1]
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