| Naturpark Märkische Schweiz | ||
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| Lage: | Brandenburg, Deutschland | |
| Nächste Stadt: | Buckow | |
| Fläche: | 205 km² | |
| Gründung: | 1. Oktober 1990 | |
| Adresse: | Naturparkverwaltung Lindenstr. 33, 15377 Buckow |
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| Die Gemeine Keiljungfer, das Wappentier des Naturparks | ||
52.57415277777814.085277777778
Koordinaten: 52° 34′ 27″ N, 14° 5′ 7″ O
Der Naturpark Märkische Schweiz ist mit einer Fläche von 205 km² das kleinste Großschutzgebiet im Land Brandenburg. Die Märkische Schweiz wurde am 1. Dezember 1990 mit dem Nationalparkprogramm der DDR als Großschutzgebiet festgesetzt und ist damit der älteste Naturpark in Brandenburg. Träger des Naturparks ist das Land Brandenburg. Als Wappentier fungiert die Gemeine Keiljungfer. Hauptort des Naturparks ist Buckow.
Der Naturpark liegt ca. 60 km östlich von Berlin im Landkreis Märkisch-Oderland im Osten des Bundeslandes Brandenburg.
Mit der Eisenbahn ist der Naturpark über die Regionalbahnstrecke Berlin-Lichtenberg - Küstrin (Ostbahn) über den Bahnhof Müncheberg erreichbar. Von hier zweigt die in den Sommermonaten als Museumsbahn am Wochenende verkehrende Buckower Kleinbahn nach Buckow ab.
Die Bundesstraßen 1 und 5 tangieren den Naturpark in seinem südlichen Teil.
Die Landschaft in der Märkischen Schweiz ist von der Eiszeit geprägt. Bei den Höhen handelt es sich um Endmoränen. In der Nacheiszeit haben sich Schmelzwasserrinnen, Seen, Moore und Sölle gebildet. Im Zentrum des Naturparks liegt der Schermützelsee. Die Landschaft in der Märkischen Schweiz ist von der Eiszeit geprägt. Bei den Höhen handelt es sich um Endmoränen. In der Nacheiszeit haben sich Schmelzwasserrinnen, Seen, Moore und Sölle gebildet. Im Zentrum des Naturparks liegt der Schermützelsee. Das zentrale Fließgewässer des Naturparks ist der Stobber. Der Bach entspringt auf der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide. Sein Scheitelbereich mit einer Pseudobifurkation liegt in 48 m ü. NN im Niedermoorgebiet Rotes Luch. Der 25 Kilometer lange Bach fließt vom Roten Luch durch Buckow zum Oderbruch. Er vereinigt sich bei Altfriedland mit dem Quappendorfer Kanal zum Friedländer Strom, dessen Wasser über die Alte Oder, die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und die Oder im Stettiner Haff der Ostsee zugeführt wird.
Das Großschutzgebiet (GSG) Naturpark Märkische Schweiz wurde mit der Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung als Naturpark Märkische Schweiz zum 1. Oktober 1990 rechtskräftig ausgewiesen und weist eine Fläche von 205 km² auf.
Der gesamte Naturpark (100 %) ist als Landschaftsschutzgebiet (LSG) ausgewiesen. Außerdem gibt es im Naturpark sechs Naturschutzgebiete (NSG) mit einer Gesamtfläche von 19 km² (9 %), darunter das zentrale 884 Hektar umfassende Naturschutzgebiet Stobbertal, das den Fluss auf rund 13 Kilometer Länge begleitet.[1] Das NSG ist zugleich, unter anderem hinsichtlich der Kleinen Flussmuschel als besonders schützenswerter FFH-Art nach Anhang II, als FFH-Gebiet ausgewiesen.[2] 87,1 % des Naturparkgebietes sind außerdem als Europäisches Vogelschutzgebiet (SPA) ausgewiesen. Des Weiteren liegen weitere 14 Flora-Fauna-Habitate (FFH) im Naturpark.
Der Europaradweg R1 führt durch den Naturpark. Heute können Besucher auf dem 150 Kilometer umfassenden Wanderwegenetz durch die „Märkische Schweiz“ wandern.
Siehe auch: Tourismus in Brandenburg
Im „Schweizer Haus“, dem Besucherzentrum des Naturparks in Buckow, gibt es eine Ausstellung über den Naturpark und Informationen für Besucher.
Im Fledermaus-Museum Julianenhof ist eine ständige Ausstellung über Fledermäuse zu sehen. Es finden Führungen und Vorträge statt. Besucher erfahren wie man die Tiere und ihren Lebensraum effektiv schützt.
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