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Die Zeitschrift Neon (eigene Schreibweise: NEON) erschien erstmals im Jahr 2003. Die Zeitschrift wird vom Hamburger Verlagshaus Gruner und Jahr herausgegeben. Sie erscheint als sogenannte Line Extension, die ebenfalls unter dem Logo des Stern erhältlich ist. Ihre Zielgruppe sind laut Eigenaussage 20- bis 30-jährige Leser.
Das Magazin hatte bis 2006 den Untertitel „Eigentlich sollten wir erwachsen werden“ und behandelt Themen aus den Bereichen Gesellschaft und Politik, Mode, Partnerschaft und Sexualität, Beruf und Karriere, Reise sowie Popkultur.
Mehrere der Rubriken in Neon schließen regelmäßige Kolumnen ein, darunter von Tillmann Prüfer und früher auch von Theresa Bäuerlein. Außerdem gibt es die „Praktikanten-Kolumne“ des Schriftstellers Michael Ebmeyer. Bis zur Mai-Ausgabe 2006 schrieb Heike Makatsch die Kolumne im Themenbereich „Kaufen“. Anschließend wurde sie für zwei Ausgaben von Christian Ulmen abgelöst.
Auf der Internetseite des Magazins können User eigene Artikel schreiben. Die Redaktion nimmt einige ins Printmagazin auf sowie regelmäßig Bilder von Mitgliedern der Online-Community im Inhaltsverzeichnis.
G + J beschrieb die Zeitschrift im Dezember 2010 so:
„NEON ist das junge Unisex-Magazin für Menschen, die erwachsen geworden sind, sich dafür aber eigentlich noch zu jung fühlen. Eine ungewöhnliche und neuartige Mischung von Rubriken mit einem unkonventionellen Layout macht NEON zu einem der innovativsten Zeitschriftenprojekte der letzten Jahre.[1]“
Neon erhielt im Jahr 2006 den Preis als „Lead-Magazin des Jahres 2006“[2] der LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing e. V.
Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) zeichnete die Zeitschrift bereits mehrmals aus:
Im März 2009 wurde Neon für die Reportage „Die lange weiße Linie“ von Autor Roland Schulz und Fotograf Luca Zanetti mit dem Hansel-Mieth-Preis 2009 ausgezeichnet.[5]
Das Magazin Neon fördert investigative Arbeit mit einem Recherchestipendium für junge Journalisten unter 40 Jahren. Der Journalistenpreis wird seit 2008 jährlich vergeben. Prämiert werden „Exposés für Themen oder konkrete Geschichten, die noch nicht recherchiert und geschrieben sind und die ohne finanzielle Unterstützung oftmals nicht realisiert werden können.“[6]
Die fünf besten Ideen werden mit jeweils 10.000 Euro gefördert. „Die geförderten Journalisten bieten ihre Recherche-Ergebnisse zunächst exklusiv NEON an.“[7]
In der Jury sitzen die beiden Neon-Chefredakteure Timm Klotzek und Michael Ebert, sowie die Neon-Herausgeber, Thomas Osterkorn und Andreas Petzold.
Im Januar 2010 sorgte das Bekanntwerden gefälschter Interviews für Aufsehen, die seit 2004 vom ehemaligen Neon-Redakteur Ingo Mocek veröffentlicht wurden. Nach internen Recherchen stellte sich heraus, dass dieser einige Interviews teilweise oder ganz gefälscht und bei anderen Zitate aus Archiven hinzugefügt hatte. Dabei handelte es sich unter anderem um Interviews mit Christina Aguilera, Snoop Dogg, Robbie Williams oder Jennifer Lopez. Neon beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit Mocek.[8]
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