Die Netzlast gibt die momentane Auslastung oder eine durchschnittliche Auslastung über einen festgelegten Zeitraum (Stunden, Tage, Wochen) in einem Netz an.
Die Netzlast ist ein einfacher Indikator für die Dimensionierung von Netzwerken. Ist die durchschnittliche Netzlast über einen langen Zeitraum sehr hoch, so kann bei einer stark fluktuierenden Auslastung davon ausgegangen werden, dass die Netzkapazität unzureichend dimensioniert ist.
In Rechnernetzen gibt die Netzlast beispielsweise an, wie viel Prozent der tatsächlich verfügbaren Datenübertragungsrate genutzt werden.
In Stromnetzen gibt die Netzlast an, wie hoch die elektrische Last an einem Stromnetz ist. Zudem werden weitere Netzlasten unterschieden, wie bspw. die Vertikale Netzlast, welche die Übergaben aus den Übertragungsnetzen in die Verteilungsnetze angibt[1].
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Netzlast aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |