Als neurodegenerative Erkrankungen (griechisch νέυρο-, néuro-, „Nerv[en]-“ und lateinisch dēgenerāre, „aus-“ oder „entarten“) bezeichnet man eine Gruppe von meist langsam fortschreitenden, erblichen oder sporadisch auftretenden Erkrankungen des Nervensystems. Hauptmerkmal ist der fortschreitende Verlust von Nervenzellen (Neurodegneration), der zu verschiedenen neurologischen Symptomen – darunter häufig zu Demenz und Bewegungsstörungen – führt. Die Erkrankungen können in unterschiedlichen Lebensaltern auftreten, verlaufen diffus oder generalisiert und rufen charakteristische histologische Schädigungsmuster hervor.[1]
Einteilung der neurodegenerativen Erkrankungen [2]:
TDP-43 Proteinopathie
FUSopathien
Motoneuronerkrankungen
Neuroaxonale Dystrophien
Unklassifiziert
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