Neuschlesien war eine kleine Provinz des Königreichs Preußen von 1795 bis 1807 nach der Dritten Polnischen Teilung. Es befand sich nordwestlich von Krakau und südöstlich von Częstochowa.
Es sollte ursprünglich von Breslau aus verwaltet werden. In der Praxis wurde es jedoch vom bei der Zweiten Polnischen Teilung hinzugekommenen Südpreußen verwaltet. Hauptstadt war Siewierz, das vorher schon Sitz der Bischöfe von Krakau in ihrer Funktion als Herzöge von Siewierz gewesen war. Nach der Niederlage Preußens in der Vierten Koalition 1807 kam das Gebiet im Frieden von Tilsit zum Herzogtum Warschau.
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