Die Oberrheinkonferenz (eigentlich Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz) stellt den institutionellen Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Oberrheingebiet dar. Sie ist Nachfolgerin der 1975 aus einer zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz geschlossenen Regierungsvereinbarung[1] hervorgegangenen Regionalausschüsse (Binationaler Regionalausschuss für das nördliche, Trinationaler Regionalausschuss für das südliche Oberrheingebiet) zur Begleitung der Arbeit der Deutsch-französisch-schweizerischen Regierungskommission. Der Sitz ihres Gemeinsamen Sekretariats ist im "Kompetenzzentrum für grenzüberschreitende und europäische Fragen" in der Stadt Kehl.
Die Gremien der Oberrheinkonferenz:[2]
Die Arbeitsgruppen lagern die Erarbeitung spezieller Themen oder die Umsetzung bestimmter Projekte in Expertenausschüsse aus. Es existieren ca. 40 solcher Expertenausschüsse.
Seit 1988 wird ungefähr alle zwei Jahre ein Dreiländerkongress veranstaltet, der Ergebnisse aus der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, gleichzeitig aber auch durch die dort getroffenen politischen Entscheidungen (Schlusserklärung) als Impulsgeber für die weitere Arbeit fungiert. Die Kongresse werden abwechselnd von einem der drei beteiligten Länder organisiert.
Der 12. Dreiländerkongress zum Thema "Bildung, Forschung und Innovation" fand am 2. Dezember 2010 in Basel statt und wurde von der REGIO BASILIENSIS im Auftrag der fünf Nordwestschweizer Kantone organisiert. Der 11. Dreiländerkongress "Der Oberrhein: Modell für Entwicklung und Zusammenarbeit" fand am 11. Januar 2008 in Straßburg statt. Organisiert wurde er von der Region Elsass. Im Zentrum standen dabei die Bemühungen, die Gründung einer Trinationalen Metropolregion Oberrhein auf den Weg zu bringen.
Frühere Dreiländerkongresse (mit Schwerpunktthema, Veranstaltungsort und Jahr):
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