| Modell | Motor | Hubraum | Leistung | Drehmoment | Verbrauch | 0–100 km/h | Vmax |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.1 TDS | Dieselmotor: R4, Turbolader, Wirbelkammer-Einspritzung | 3059 cm³ | 80 kW (109 PS) bei 3600 min-1 | 255 Nm bei 1900 min-1 | 12,1 l Diesel/100 km | 15,3 s | 153,1 km/h |
Der Opel Campo ist ein Pickup, der von 1992 bis 2001 in West- und Mitteleuropa verkauft wurde. Er stellt eine Modellvariante des Isuzu TF dar und wurde zunächst als Isuzu Campo angeboten.
Den Campo gab es, wie es auch für die Modelle der Mitbewerber (Toyota Hilux, Nissan KingCab, Mitsubishi L200, VW Taro) üblich war, in drei Versionen: als Zweitürer mit zwei Sitzen, als Zweitürer mit zwei Sitzen und einer nur für Kurzstrecken tauglichen zweiten Sitzreihe mit zwei Notsitzen (Sportscab) sowie als Viertürer mit einer vollwertigen zweiten Sitzbank (Mannschaftskabine). Im Jahr 1997 erhielt der Campo ein Facelift. Kurz vor Einstellung des Campos legte Opel 2001 noch eine Sonderserie, die „Limited Edition“, auf. Serienmäßig waren hier eine Zwei-Farben-Lackierung, elektrische Fensterheber und elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie eine Klimaanlage. Die „Limited Edition“ war nur als Mannschaftskabine mit Allrad und 3.1 Liter Turbodiesel oder leistungsgesteigertem 2.5 Liter Turbodiesel mit Ladeluftkühler erhältlich.
Zum Überdachen der Ladefläche boten die Hersteller Truckman, Road-Ranger und Brahma Hardtops an.
Die Motorenpalette bestand aus drei Dieselmotoren (2.5 D; 76 PS/100 PS und 3.1 TD; 109 PS) sowie einem Ottomotor (2.3; 94 PS). Sportscab und Mannschaftskabine waren mit Allradantrieb lieferbar und verfügten zusätzlich über ein Reduktionsgetriebe und manuelle oder automatische Freilaufnaben. Der 3.1 TD war ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich.
Opels britische Schwestermarke Vauxhall vertrieb den Pickup als Brava. Weitere Versionen sind der Holden Rodeo (Australien, Malaysia), die Chevrolet-Modelle LUV (Chile, Ecuador, Kolumbien) und T-Serie (Ägypten) sowie der seit 2005 in China gefertigte Gonow Troy.
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