Dienstag, 29. Mai 2012

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Pakt für Forschung und Innovation

Der Pakt für Forschung und Innovation ist eine Forschungs-Förderinitiative des deutschen Bundes und der Länder, der den außeruniversitären öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen Planungssicherheit durch kontinuierliche Etatsteigerungen geben soll. Er betrifft den Etat der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Durch eine Etatsteigerung um jährlich drei Prozent sollen den Forschungsorganisationen etwa 150 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Der Pakt wurde im Juni 2005 beschlossen und lief zunächst von 2006 bis zum Jahr 2010. Ende Oktober 2008 wurde von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz die Fortsetzung des Paktes bis 2015 beschlossen. Der Pakt ist Teil der „Offensive der Bundesregierung für Innovation und Wachstum“, die sechs Milliarden Euro zusätzlich für Forschung und Entwicklung bereitstellen soll. Er ist für die außeruniversitären Forschungsorganisationen das Pendant zur Exzellenzinitiative, die die deutschen Universitäten fördert.

Zum Pakt für Forschung und Innovation werden regelmäßig Monitoring-Berichte veröffentlicht.

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