Palmstruch-Bank (schwedisch: Palmstruchska banken; auch Stockholms Banco) wurde 1656 von Johan Palmstruch gegründet und gilt als erste Notenbank der Welt.
Die Palmstruch-Bank war eine Wechsel- und Leihbank nach dem Vorbild der deutschen und niederländischen Banken. Johan Palmstruch finanzierte den schwedischen Staatshaushalt und bekam als Gegenleistung das Recht, eine eigene Bank zu gründen und Geld zu verleihen. 50 % der Einnahmen musste er an das Finanzministerium abgeben.
Die Palmstruch-Bank gilt als die älteste Notenbank der Welt. Johan Palmstruch gab ab dem 16. Juli 1661[1] das erste Papiergeld aus, welches angeblich durch Gold abgesichert war. Schwedens Geld bestand bis dahin aus großen unhandlichen Kupfermünzen. 1661 ging die Bank zum Zeitpunkt der schwedischen Kupferkrise dennoch in Konkurs, da Inhaber der Banknoten angesichts fallender Notenkurse den Gegenwert in Gold zurückverlangten, wobei sich herausstellte, dass die Edelmetallreserven der Bank zur Deckung des Notenumlaufs nicht ausreichend war. Palmstruch wurde 1669 zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde bald in eine Haftstrafe umgewandelt, aus der Palmstruch kurz vor seinem Tod entlassen wurde.
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