Unter dem Pazifischen Feuerring (auch zirkumpazifischer Feuerring, Feuergürtel oder ring of fire) versteht man einen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umringt. Mindestens zwei Drittel aller im Holozän ausgebrochenen Vulkane konzentrieren sich hier.[1] Auch starke Erdbeben und davon ausgelöste Tsunamis konzentrieren sich an diesem Ring.
Der Pazifische Feuerring besteht größtenteils aus einer Reihe von Inselbögen, wie zum Beispiel den Aleuten, den Kurilen oder den japanischen Ryūkyū-Inseln.
Sie setzen sich fort über die Marianen, die Philippinen, Neuguinea, die Salomonen und die Neuen Hebriden.
Der Vulkangürtel setzt sich an den Westrändern Nord- und Südamerikas fort und bezieht auch die Antarktis ein (vgl. Mount Erebus).
Diese Linie reger Vulkantätigkeit konzentriert sich an den Subduktionszonen, die den Pazifik umlaufen. Hier tauchen ozeanische Krusten unter andere ozeanische oder kontinentale Krusten ab. In größerer Tiefe wird durch Erwärmung das im Gestein gebundene Wasser freigesetzt und sorgt durch Herabsetzung des Schmelzpunktes zur teilweisen Aufschmelzung des Gesteins. Das entstandene Magma steigt auf und erzeugt den typischen meist explosiven Vulkanismus.
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