| PENNY-Markt GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1973 |
| Sitz | Köln-Braunsfeld, Deutschland |
| Leitung | Jan Kunath (Vorstand) |
| Mitarbeiter | 43.773 (2010) |
| Umsatz | 10,3 Mrd. EUR (2010)[1] |
| Branche | Discounter |
| Produkte | Konsumgüter |
| Website | www.penny.de |
Die PENNY-Markt GmbH ist eine Tochter der REWE Deutscher Supermarkt KGaA[2] und die Discounter-Vertriebslinie für Lebensmittel der Kölner Rewe Group. Sie wurde 1973 gegründet und unterhält in Deutschland mehr als 2.400 Märkte. Der Sitz befindet sich in der Zentrale der Rewe Group in Köln-Bocklemünd. Darüber hinaus gibt es in jeder der elf Penny-Markt-Regionen einen oder mehrere Verwaltungssitze mit Frische- und Logistikzentren. Seit Ende 2011 werden nach und nach die Filialen modernisiert. Das künftige Logo ist dem Rewe-Logo ähnlich (mit rotem Hintergrund und weißer Schrift). Zudem verschwindet das Wort "Markt" aus dem Logo.[3]
Auf dem europäischen Markt ist Penny der drittgrößte Lebensmitteldiscounter. Europaweit werden mehr als 43.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Außer in Deutschland gibt es Penny-Märkte noch in Italien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Tschechien. In Österreich wurden die ehemaligen Mondo-Märkte des Rewe-Konzerns in Penny-Märkte umfirmiert. Der Markteintritt in der Türkei ist noch in Vorbereitung. Aus dem französischen Markt stieg man 2005 mit dem Verkauf der 101 Märkte an Carrefour aus.[4]
Penny bietet derzeit ein Sortiment von rund 1.400 Artikeln. Dazu gehören auch SB-Fleisch, mehrmals täglich frisch gebackene Brötchen und Brot sowie Zeitungen und Zeitschriften. Ebenfalls finden sich discountertypische Non-Food-Artikel (Elektrogeräte, Kleidung, Haushaltsgeräte, Fotoservices, Reisen etc.) im Angebot; diese werden zweimal pro Woche im Nachrückverfahren erneuert.
Penny-Markt hat Deutschland in folgende elf Regionalgesellschaften unterteilt:[5]
Der kleinste Penny-Markt Deutschlands liegt in Hamburg-Eilbek an der Wandsbeker Chaussee. Ebenfalls in Hamburg, auf der Reeperbahn, befindet sich die umsatzstärkste Filiale.[6]
Als erster deutscher Discounter hat Penny, soweit gesetzlich erlaubt und wirtschaftlich sinnvoll, bundesweit seine Öffnungszeiten mit dem Ende des Ladenschlussgesetzes an einem Großteil seiner Standorte ausgeweitet, sodass 1200 der 2000 Filialen montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr geöffnet sind. Seit November 2009 verlängern einige Filialen die Öffnungszeit bis 24 Uhr.
Am 28. November 2007 eröffneten 18 Auszubildende einen Penny-Markt in Bochum-Hiltrop. Dies ist das erste Azubi-Projekt in der Discount-Schiene der Rewe.
Zum Januar 2009 übernahm Penny 328 Filialen der Kette Plus im gesamten Bundesgebiet. Diese wurden im ersten Quartal 2009 auf das Penny-Konzept umgebaut.[7]
Als erster deutscher Discounter führte Penny im Juni 2009 Gutscheine für die Applikation iTunes ein, mit der man unter anderem Musik, Filme und Podcasts kaufen kann.
Zuletzt warb Penny mit der Einführung eines nationalen Kundenbeirats. Dieser soll unter anderem an Treffen mit der Geschäftsleitung teilnehmen und laut Armin Rehberg, der zu diesem Zeitpunkt für das Discountgeschäft der Rewe Group Verantwortliche, helfen „Penny noch besser, noch regionaler und damit noch kundenorientierter auszurichten“. Das Projekt scheiterte jedoch mit der Entlassung Rehbergs[8], der Kundenbeirat wurde im Januar 2011 aufgelöst.[9]
Für Angestellte gibt es seit Dezember 2009 eine Mitarbeiter-Karte mit fünf Prozent Rabatt auf alle Lebensmittel sowie Non-Food-Artikel (ausgenommen sind Pfand, Tabakwaren, Vermittlungsgeschäfte (Telefonkarten, iTunes etc.), Bücher und Zeitschriften).[10]
Im April 2008 berichtete stern.de, dass auch Penny-Markt zur Kontrolle seiner Mitarbeiter Videoüberwachung einsetze.[11]
| Region | Umsatz | Mitarbeiteranzahl | Filialen |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 6,86 Mrd. EUR | 27.235 | 2.401 |
| Restliches Europa | 3,44 Mrd. EUR | 16.538 | 1.267 |
Stand: 2010
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