Dienstag, 29. Mai 2012

Themen


Philippe Dollinger

Philippe Dollinger (* 1. Dezember 1904 in Straßburg; † 14. September 1999 ebenda) war ein französischer Historiker, der insbesondere durch seine Forschungen über die Hanse bekannt wurde.

Philippe Dollinger besuchte das Gymnasium Fustel de Coulanges. Dollinger studierte Geschichte an der Universität Straßburg. Er war Schüler von Marc Bloch, Charles-Edmond Perrin und Lucien Febvre. 1931 folgte die Agrégation d'histoire et géographie. Von 1932 bis 1945 war er als Gymnasiallehrer in Colmar, Reims, Straßburg und Paris tätig. Von 1932 bis 1934 arbeitete er am Institut francais in Berlin und in bayerischen Archiven. 1945 wurde Dollinger Professor für elsässische Geschichte an der Universität Straßburg und wurde Leiter des „Institut des hautes études alsassiennes“. 1947 promovierte er an der Universität Straßburg mit der Arbeit L’évolution des classes rurales en Bavière depuis la fin de l’époque carolingienne jusqu’au milieu du treizième siècle Dollinger lehrte auch deutsche Geschichte und gab seit 1952 mit Robert Folz einen Sammelbericht der erschienenen Bücher über die Geschichte Deutschlands im Mittelalter heraus. Von 1948 bis 1974 war er Leiter des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek in Straßburg. Ein Jahr später trat er auch als Universitätslehrer in den Ruhestand.

Schriften

Monografien

Herausgeberschaften

Literatur

  • Antjekatrin Graßmann: Philippe Dollinger (1904–1999). In: Hansische Geschichtsblätter Bd. 119 (2001), S. 1–3.
  • François Joseph Fuchs: In Memoriam Philippe Dollinger (1904-1999). In: Revue d’Alsace Bd. 126 (2000), S. 6–8.
  • Ulrich Pfeil: Vorgeschichte und Gründung des Deutschen Historischen Instituts Paris. Darstellung und Dokumentation. Instrumenta, Band 17. Thorbecke, Ostfildern 2007, S. 216, ISBN 3-7995-7917-6.

Weblinks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite wurde zuletzt am 20. Mai 2012 um 11:24 Uhr geändert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Philippe_Dollinger aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

TOP



TOP