PortableApps (Abkürzung für „Portable Applications“, zu deutsch „portierbare oder tragbare Programme“), ist eine kostenfreie, quelloffene, von John T. Haller im Jahr 2004[2] begonnene Entwicklungslinie für eine „abgespeckte“ portable Suite von Anwendungs- und Entwicklungssoftware, die als portable Software vom USB-Stick und ähnlichen Speichermedien (z. B. Card Drivern aber auch (USB-)Festplatten) als Ganzes unter einem einheitlichen Menü oder als Einzelanwendung betrieben werden kann.
Die PortableApps dienen prinzipiell der Trennung von Bearbeitungssoftware und Daten, unabhängig vom Betriebssystem, in diesem Falle zunächst den verschiedenen Windows-Varianten. Sie können auch zusammen mit portablen Betriebssystemvarianten (wie z. B. Bart's Preinstalled Environment) betrieben werden.
Die PortableApps-Suite besteht aus einem Kern (Menü, Setup, etc.) und Programmen, die zumeist in einer .paf.exe-Datei zur Installation gepackt sind.
Je nach Wahl kann nur die Plattform ohne Anwendungen (3 MB Download, 6 MB installiert), eine Light-Suite ohne Office-Paket (57 MB Download, 200 MB installiert) oder die Standard-Suite mit OpenOffice.org (146 MB Download, 450 MB installiert) verwendet werden.
Weitere Programme (die Liste weist über 100 Programme aus) können leicht hinzugefügt werden. Auch portable Anwendungen, die nicht im PAF-Format vorliegen, können in die Suite integriert werden.
Ein Linux-Projekt, das vergleichbares wie PortableApps leisten soll, ist PortableLinuxApps (bisher nur 32-Bit), ein Nachfolger des klik-Projekts.[3]
Es gibt seit längerem sehr kleine portable Linux-Distributionen mit Betriebssystem, Hardwareerkennung und umfangreichen Softwaresuiten für USB-Sticks ab 128 MB (z. B. Puppy, Knoppix und Mandriva), sogenannte Live-Systeme. Unterschied zum PortableApps Ansatz ist, dass diese Betriebssystem-Distributionen gebootet werden müssen um eine beiliegende Applikation zu verwenden.
Für Mac OS X steht eine Version der Free Open Source Software Mac User Group zur Verfügung.[4]
Verschiedene Versionen werden auch für die Schule angeboten, einen Überblick gibt die Webseite Arktur.[5]
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