| Strukturformel | ||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||
| Name | Kaliumcarbonat | |||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | K2CO3 | |||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 584-08-7 | |||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff[1] |
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||
| Molare Masse | 138,20 g·mol−1 | |||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
2,428 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
Zersetzung[1] |
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| Löslichkeit |
sehr gut in Wasser (1120 g·l−1)[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||
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| LD50 |
1870 mg·kg−1 (Ratte, oral) [2] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||
Kaliumcarbonat (fachsprachlich) oder Kaliumkarbonat (umgangssprachlich Pottasche), K2CO3, das Kaliumsalz der Kohlensäure bildet ein weißes, hygroskopisches Pulver mit einer Schmelztemperatur von 891 °C und einer Dichte von 2,428 g·cm−3. Der Name Pottasche stammt von der alten Methode zur Anreicherung von Kaliumcarbonat aus Holzasche durch Auswaschen mit Wasser und anschließendes Eindampfen in Pötten (Töpfen). Der traditionelle Name stand auch Pate für die englischen Namen potash und potassium, wobei potash viele mineralische Kaliumsalze einschließt (z.B Kaliumchlorid) und besser mit Kalisalz übersetzt werden sollte.
Die weltweit größten Vorkommen von Kalisalz (potash) liegen in Kanada, Russland sowie Weißrussland und Deutschland;[3] auch in einigen Binnengewässern wie dem Toten Meer oder der Wüste Lop Nor findet sich Kaliumcarbonat. Früher wurde Pottasche vorwiegend aus Holzasche durch Auslaugen gewonnen. Der Gehalt mineralischer Bestandteile an Holzasche liegt bei etwa 85 %; etwa 14–19 % davon ist Kaliumcarbonat.[4]
Kaliumcarbonat lässt sich nicht wie Natriumcarbonat nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren gewinnen, da das Zwischenprodukt Kaliumhydrogencarbonat (KHCO3) zu gut löslich ist.
In Wasser ist es sehr leicht und gut löslich (1120 g/l). Durch Hydrolyse reagiert die Lösung wegen der Bildung von Kaliumhydroxid alkalisch:
Mit Säuren entstehen unter Kohlendioxidentwicklung die entsprechenden Kaliumsalze. Bei Raumtemperatur kristallisiert es als Dihydrat aus der wässrigen Lösung.
Der Soda-Pottasche-Aufschluss wird für schwerlösliche (Erdalkali-)Sulfate, hochgeglühte (saure oder amphotere) Oxide, Silicate und Silberhalogenide verwendet; der Aufschluss findet in einer Na2CO3/K2CO3-Schmelze statt. ZrO2, Zr3(PO4)4, Al2O3, Cr2O3 und Fe2O3 werden nur teilweise gelöst. Für diesen Schmelzeaufschluss verwendet man Soda und Pottasche im Gemisch, weil damit eine Schmelzpunkterniedrigung gegenüber reinen Salzen zu erhalten ist (Eutektisches Gemisch). Zudem drängt der enorme Carbonatüberschuss das Reaktionsgleichgewicht auf die Produktseite.
Ein Beispiel für Sulfate:
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