Die Prinzipienerklärung über eine vorübergehende Selbstverwaltung ist eine israelisch-palästinensische Rahmenvereinbarung, die am 13. September 1993 in Washington D.C. unterzeichnet wurde. [1] Das Abkommen ist auch unter den Bezeichnungen Declaration of Principles (abgek. DOP), Oslo-Abkommen oder Oslo I bekannt. Es trat am 13. Oktober 1993 in Kraft.
Die Prinzipienerkärung war das erste Abkommen im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses. Dem Abschluss waren intensive inoffizielle Kontakte zwischen palästinensischen und israelischen Vertretern in Oslo vorausgegangen.
Das von der PLO und Israel geschlossene Abkommen enthält allgemeine Prinzipien für eine fünfjährige Interimsphase palästinensischer Selbstverwaltung. Fragen zum endgültigen Status wurden auf noch zu führende Verhandlungen verschoben.
Nach Unterzeichnung dieses Abkommens wurden Folge-Verhandlungen geführt, die im Abkommen über die palästinensische Teilautonomie im Gazastreifen und im Gebiet von Jericho, kurz Gaza-Jericho-Abkommen, vom 4. Mai 1994 zu einer Präzisierung der Autonomierechte Palästinas führten.
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