Dienstag, 29. Mai 2012

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procfs

procfs (engl. für process filesystem) ist ein virtuelles Dateisystem auf meist unixoiden Systemen. Es dient zur Ausgabe und Änderung von System- und Prozessinformation. Üblicherweise wird es in der Verzeichnisstruktur unter /proc eingebunden. Es wird vom Kernel während des Bootvorgangs dynamisch erzeugt und nicht gespeichert.

Geschichte

Das erste /proc wurde von Tom J. Killian in der achten Unixversion eingeführt. Das heutige procfs hat seinen Ursprung im Betriebssystem Plan 9, wo es als eines der wenigen Konzepte in andere Betriebssysteme übernommen wurde. Es folgt der Unix-PhilosophieAlles ist eine Datei“, da sämtliche Informationen in virtuellen Dateien vorhanden sind.

Linux

Prozesse

Unter Linux erhält jeder Prozess ein Verzeichnis nach dem Format /proc/PID. In diesem sind verschiedene virtuelle Dateien enthalten, die Daten über den Prozess bereitstellen.

Systeminformationen

procfs stellt zahlreiche Informationen über verschiedenste Teile des Computers zur Verfügung. Seit dem Kernel 2.6 werden viele Teile in das ebenfalls virtuelle Dateisystem sysfs verschoben.

Beispielsweise enthält die Datei /proc/cpuinfo ausführliche Informationen über den Prozessor.

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 19. März 2011 um 23:39 Uhr geändert.

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