Der Regierungsbezirk Frankfurt war von 1815 bis 1945 ein Regierungsbezirk der preußischen Provinz Brandenburg mit Sitz in Frankfurt (Oder). Sein Gebiet gehört heute zum deutschen Bundesland Brandenburg und zu Polen.
Der Regierungsbezirk Frankfurt wurde 1815 in der Provinz Brandenburg des Königreichs Preußen eingerichtet. Er umfasste den Ostteil der Provinz und besaß bei seiner Gründung eine Fläche von 20.731 km².[1] Zum Regierungsbezirk gehörten unter anderem die Neumark und die Niederlausitz. Preußen gehörte seit 1871 zum Deutschen Kaiserreich.
1938 wurden die beiden Kreise Arnswalde und Friedeberg Nm. in den neuen Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen der preußischen Provinz Pommern umgegliedert. Gleichzeitig wurden die Kreise Meseritz und Schwerin (Warthe) aus der aufgelösten Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen in den Regierungsbezirk Frankfurt umgegliedert. Danach umfasste der Regierungsbezirk eine Fläche von 18.390 km².[2]
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fiel das Gebiet des Regierungsbezirks östlich der Oder an Polen und westlich der Oder in die Sowjetische Besatzungszone. Im 1946 neu gebildeten Land Brandenburg wurden keine Regierungsbezirke mehr eingerichtet.
| Regierungsbezirk Frankfurt[1][3][2] | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1820 | 1850 | 1880 | 1900 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 |
| Einwohner | 607.992 | 873.093 | 1.105.493 | 1.179.250 | 1.233.189 | 1.292.525 | 1.276.786 | 1.316.590 |
Stadtkreise:
Landkreise:
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