Der Regierungsbezirk Potsdam war von 1815 bis 1945 ein Regierungsbezirk der preußischen Provinz Brandenburg. Sein Gebiet gehört heute größtenteils zu den deutschen Bundesländern Berlin und Brandenburg.
Der Regierungsbezirk Potsdam wurde 1815 in der Provinz Brandenburg des Königreichs Preußen eingerichtet. Er umfasste die Westhälfte der Provinz und besaß bei seiner Gründung eine Fläche von 20.214 km².[1] Der Sitz des Regierungspräsidenten befand sich in Potsdam. Zum Regierungsbezirk gehörten unter anderem die Prignitz, die Uckermark und die Mittelmark. Die Stadt Berlin bildete von 1815 bis 1822 einen eigenen Regierungsbezirk und war seit 1822 kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Potsdam. Preußen gehörte seit 1871 zum Deutschen Kaiserreich. 1875 wurde Berlin wieder aus dem Regierungsbezirk ausgegliedert. Bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 wurden zahlreiche Städte und Gemeinden des Regierungsbezirks Potsdam an Berlin abgegeben. 1939 besaß der Regierungsbezirk noch eine Fläche von 19.888 km².[2]
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fiel das Gebiet des Regierungsbezirks in die Sowjetische Besatzungszone. Im 1946 neu gebildeten Land Brandenburg wurden keine Regierungsbezirke mehr eingerichtet.
| Regierungsbezirk Potsdam[1][3][2] | ||||||||
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| Jahr | 1820 | 1850 | 1880 | 1900 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 |
| Einwohner | 554.296 | 853.668 (ohne Berlin) | 1.161.158 | 1.929.304 | 2.859.427 | 1.299.767 | 1.415.288 | 1.691.343 |
Stadtkreise:
Landkreise:
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