Dienstag, 29. Mai 2012

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Resolution 338 des UN-Sicherheitsrates

Am 22. Oktober 1973 rief der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der Resolution 338 zum Waffenstillstand und Ende des Jom-Kippur-Kriegs zwischen den vereinigten Streitkräften Syriens und Ägyptens gegen Israel auf.

Die Resolution wurde auf der 1747. Sitzung des Sicherheitsrats mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme verabschiedet (China nahm an der Abstimmung nicht teil).

Da Israel zu diesem Zeitpunkt den Angriff seiner arabischen Nachbarn bereits zurückgeschlagen hatte und Ägypten und Syrien dabei hohe Verluste erlitten hatten, leisteten die drei Staaten dem Appell der internationalen Gemeinschaft Folge. Noch am selben Tag endeten die Kampfhandlungen an der Nordfront (Syrien), am 24. Oktober auch im Süden (Ägypten). Kurzfristige Folge des Jom-Kippur-Krieges war die Ölkrise von 1973, langfristig ergaben sich neue Verhandlungsmöglichkeiten, die 1979 im Israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von Camp David und der Anerkennung Israels durch Ägypten führten.

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