| Rovuma Ruvuma | ||
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Mündungsgebiet des Rovuma (Kartenausschnitt von 1906) |
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| Daten | ||
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| Lage | Tansania, Mosambik | |
| Flusssystem | Rovuma | |
| Quelle | östlich des MalawiseesKoordinaten fehlen! Hilf mit. | |
| Mündung | südlich von Mtwara in den Indischen Ozean-10.47444444444440.436944444444 Koordinaten: 10° 28′ 28″ S, 40° 26′ 13″ O10° 28′ 28″ S, 40° 26′ 13″ O-10.47444444444440.436944444444 |
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| Länge | 1.083 km
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Der Rovuma (andere Schreibweisen Ruvuma, Rowuma) ist ein 1083 km langer Fluss in Ostafrika.
Der Rovuma entspringt östlich des Malawisees (Njassasee) in Tansania und mündet zwischen der tansanischen Küstenstadt Mtwara und dem Cabo Delgado (Kap Delgado) in den Indischen Ozean. In seinem Mittel- und Unterlauf bildet der Rovuma über eine Länge von rund 730 Kilometern die Grenze zwischen Tansania und Mosambik. Die wichtigsten Nebenflüsse sind auf tansanischer Seite Muhuwesi und Lumesule sowie Lucheringo und Lugenda in Mosambik. Die im Mai 2010 eröffnete Unity Bridge bei Negomane ist der einzige für Fahrzeuge mögliche Übergang im Verlauf des Flusses.
Im Rovuma wurden 59 Fischarten nachgewiesen. Artenreichste Gruppe sind die Karpfenfische mit 19 Arten, darunter 15 Barbus-Arten und drei Labeo-Arten. Es folgen die Welsartigen mit vier Mochokiden, je zwei Raubwels-, Quappenwels-, Glaswels- und einer Stachelwelsart, die Buntbarsche, mit acht Arten, und die Zahnkärpflinge mit vier Nothobranchius und zwei Aplocheilichthys-Arten. Weiters kommen fünf Mormyriden, fünf Salmlerartige, zwei Grundeln, eine Schläfergrundel, ein Aal und ein Ohrenfisch im Rovuma vor. [1]
Die Überschreitung des Rovuma am 25. November 1917 ist ein militärhistorisches Ereignis des Ersten Weltkriegs in Ostafrika. Hierdurch entging der Oberbefehlshaber der deutschen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, Paul von Lettow-Vorbeck, der vorzeitigen Kapitulation und kämpfte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs teilweise auf gegnerischem Gebiet weiter.
Nach dem Ende Deutsch-Ostafrikas bildete die Mündung des Rovuma die Grenze zwischen dem britischen Mandatsgebiet Tanganjika und Portugiesisch-Ostafrika. Zuvor gehörte ein kleines Gebiet südlich der Mündung, das sogenannte Kionga-Dreieck, zu Deutsch-Ostafrika.
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