| Royal Air Maroc الخطوط الملكية المغربية | ||
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| IATA-Code: | AT | |
| ICAO-Code: | RAM | |
| Rufzeichen: | ROYAL AIR MAROC | |
| Gründung: | 1957 | |
| Sitz: | Casablanca, |
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| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Casablanca-Mohammed V | |
| Leitung: | Driss Benhima (CEO) | |
| Vielfliegerprogramm: | Safar Flyer | |
| Flottenstärke: | 57 (+ 17 Bestellungen) | |
| Ziele: | National und international | |
Royal Air Maroc, kurz RAM, arabisch الخطوط الملكية المغربية, DMG al-Ḫuṭūṭ al-Malakīyya al-Maġribīyya, ist eine staatliche marokkanische Fluggesellschaft mit Sitz in Casablanca und Mitglied der Arab Air Carriers Organization.
Die Gesellschaft wurde 1953 als Compagnie Cherifienne des Transports Aeriens (CCTA) gegründet. Der Flugbetrieb wurde anfangs mit dreimotorigen Junkers Ju 52/3m durchgeführt, die jedoch nach kurzer Zeit durch Douglas DC-3 und Lockheed Constellations ersetzt wurden. Schon bald nach der Unabhängigkeit des Landes wurde der Name in Royal Air Maroc geändert und die Gesellschaft begann ab 1957 von ihrer Heimatbasis Casablanca aus internationale Flüge durchzuführen.
1960 nahm RAM ihre ersten Düsenflugzeuge in Betrieb: Sud Aviation SE-210 Caravelles. Sie wurden auf den wichtigen Europarouten unter anderem nach Paris und Madrid eingesetzt bis sie von Boeing 727 abgelöst wurden. Zeitgleich stießen Boeing 707 zur Flotte, um längere Strecken und solche mit größerer Nachfrage bedienen zu können. Für die Kurzstrecke wurden Boeing 737-200 beschafft. Am Ende der 1970er unterhielt Royal Air Maroc ein Flugnetz, das Europa, Nordamerika, den Nahen Osten und Nordafrika umfasste.
RAM setzte in den 80er Jahren ihre Expansion fort. Neue Strecken wurden eröffnet und bestehende erweitert, Frequenzen wurden erhöht. Boeing 757 ergänzten ab 1986 die Flotte, um die ältesten Boeing 727 zu ersetzen. Mit der Erweiterung des Mohammed-V-Flughafen in Casablanca im Jahre 1984 erhielt die Gesellschaft eine moderne Heimatbasis.
Zu Beginn der 1990er wurden die letzten Boeing 707 ausgeflottet und währenddessen neue effizientere Boeing 737 der Serien -400 und -500 eingeführt, um die Frequenzen vor allem auf den Europastrecken zu erhöhen. Bis zur Mitte der 1990er Jahre verließen auch die letzten Boeing 727 die Flotte. Um die Nordamerikastrecken effizienter bedienen zu können, wurde eine einzelne Boeing 747-400 übernommen. Royal Air Maroc expandierte auch in Richtung bisher unterbedienter afrikanischer Flughäfen.
Mit den steigenden Passagierzahlen und den neu eröffneten Strecken sowie unter dem Druck der steigenden Ölpreise, bestand ein Bedarf ältere Flugzeuge zu ersetzen. Im Jahr 2000 entschied sich RAM bei beiden großen Flugzeugherstellern Flugzeuge zu bestellen: 20 Boeing 737NG und vier Airbus A321. Neue Strecken nach West- und Zentralafrika wurden eröffnet, außerdem wurde ein Code-Share-Abkommen mit Delta Air Lines geschlossen.
Der Geschäftsplan des Unternehmens wurde geändert. Statt wie bisher hauptsächlich den Bedarf von Touristen und von im Ausland lebenden Marokkanern zu bedienen, rückte jetzt die Hub-Funktion der Heimatbasis Casablanca in den Vordergrund, um Umsteigeverbindungen zwischen europäischen und afrikanischen Flughäfen zu ermöglichen. 2002 entschloss sich die Gesellschaft zwei Boeing 767 zu leasen.
Zwei Jahre später reagierte RAM auf den Low-Cost-Trend und gründete die Billigfluggesellschaft Atlas Blue mit Hauptsitz in Marrakesch. Der Tochtergesellschaft wurden zunächst sechs Boeing 737-400 überlassen, zwischenzeitlich flogen auch drei Airbus A321 der Muttergesellschaft für Atlas Blue. Ein Jahr später bestellte RAM vier Boeing 787-8.
2006 beförderten Royal Air Maroc und Atlas Blue zusammen die Rekordzahl von vier Millionen Passagieren.
Am 19. August 2011 übernahm Royal Air Maroc bzw. deren Tochtergesellschaft Royal Air Maroc Express ihre ersten zwei ATR 72-600 und ist somit der Erstbetreiber der überarbeiteten Version des französischen Turboprops ATR 72.
Mit Stand Februar 2012 besteht die Flotte der Royal Air Maroc aus 57 Flugzeugen[1][2] mit einem Durchschnittsalter von 9,9 Jahren[3]:
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