| Sèvres | ||
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| Region | Île-de-France | |
| Département | Hauts-de-Seine | |
| Arrondissement | Boulogne-Billancourt | |
| Kanton | Sèvres | |
| Koordinaten | 48° 49′ N, 2° 13′ O48.8230555555562.210833333333350 Koordinaten: 48° 49′ N, 2° 13′ O |
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| Höhe | 50 m (27–171 m) | |
| Fläche | 3,91 km² | |
| Einwohner | 22.873 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 5.850 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 92310 | |
| INSEE-Code | 92072 | |
| Website | www.ville-sevres.fr | |
Sèvres ist ein Vorort von Paris im Département Hauts-de-Seine mit etwa 22.700 Einwohnern. Unweit von Schloss Versailles gelegen, ist Sèvres Sitz zahlreicher Kongresse und Organisationen, z. B. des Bureau International des Poids et Mesures, in dem unter anderem das Urkilogramm und der historische Urmeter aufbewahrt werden.
Der Allgemeinheit wurde Sèvres vor allem durch den Vertrag von Sèvres bekannt, der 1920 nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall des Osmanischen Reiches abgeschlossen wurde und die Nachkriegsordnung in Südosteuropa und im Nahen Osten regelte. Wesentliches Element des Vertrages waren der zwischen der Entente und dem osmanischen Sultan geschlossenen Teile des Vertrages, nachdem Armenier und (nach einer Volksabstimmung) Kurden in die Unabhängigkeit entlassen werden sollten und Griechenland die Küstenregion um Smyrna (heute İzmir), den Süd-Westteil Italien, den Süd-Ostteil Frankreich und Großbritannien zugesprochen wurde. Der Vertrag wurde von Atatürk und den „Jungtürken“, nicht anerkannt und 1923 im Vertrag von Lausanne zugunsten der Türkei revidiert.
Bürgermeister (Maire) seit 1995 ist François Kosciusko-Morizet, der für die UMP kandidiert hat.
Ab 1756 beherbergt Sèvres die 1739 in Vincennes gegründete Manufaktur und erzeugte neben der Porzellanmanufaktur Meissen im 18. Jahrhundert die kostbarsten europäischen Porzellane.
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