Die SPD Nordrhein-Westfalen (oft auch: NRWSPD) bildet mit 134.500 Mitgliedern den größten Landesverband der SPD. Vorsitzende ist Hannelore Kraft, das Amt des Generalsekretärs hat Michael Groschek inne. Im Landtag bildet die SPD neben der CDU die größte Fraktion.[1] Seit dem 14. Juli 2010 stellt sie wieder die Ministerpräsidentin.
Neben den vier Bezirksorganisationen wurde der Landesverband auf dem ersten Landesparteitag 1970 in Dortmund gegründet.
Die Partei stellte teilweise in Koalitionen mit der FDP oder den Grünen, teilweise in Alleinregierung die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. In dieser Zeit stellte die SPD den Ministerpräsidenten:
Die Landespartei organisieren sich in Bezirksverbänden, die sich Regionen nennen:
Unterhalb der Bezirke bestehen 54 Unterbezirke (Kreisverbände und Stadtverbände) und zirka 1.400 Ortsvereine.
| Jahren | Vorsitzender |
| 1970–1973 | Heinz Kühn |
| 1973–1977 | Werner Figgen |
| 1977–1998 | Johannes Rau |
| 1998–2002 | Franz Müntefering |
| 2002–2005 | Harald Schartau |
| 2005–2007 | Jochen Dieckmann |
| 2007– | Hannelore Kraft |
Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Kommunalwahlergebnisse der NRW SPD von 33,4 % (1946) bis auf 46,6 % (1964) an. Seit 1964 sinken sie bis auf ihr bisher tiefstes Ergebnis 2004 mit 31,7 %. Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 lag die Partei mit einem Stimmenanteil von 29,4 % erstmals unter der 30-Prozent-Marke.
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