| Sberbank Rossii OAO | |
|---|---|
| Rechtsform | Offene Aktiengesellschaft |
| ISIN | RU0009029540 |
| Gründung | 1841 |
| Sitz | Moskau |
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| Mitarbeiter | 235.000 |
| Branche | Bank |
| Website | www.sbrf.ru/en/ |
Sberbank (russisch ОАО Сбербанк России/ OAO Sberbank Rossii, zu deutsch: Sparbank) ist ein Kreditinstitut in Russland mit Firmensitz in Moskau. Das Unternehmen ist im RTS Index gelistet. Sberbank ist die größte Bank Osteuropas und hat 250 Millionen Privatkunden (Retailkunden) und 1,3 Millionen Geschäftskunden. Die Bank wurde 1841 als Verbund von Sparkassen (russisch Сберегательные кассы/Sberegatelnyje kassy) gegründet. 1988 erfolgte die Umbenennung in Sberbank. Sie hat etwa 18.800 Filialen und 241.000 Angestellte[1] (Stand 2011) und ist im Privatkundengeschäft und im Geschäftskundenbereich die führende Bank in Russland.
Nach eigenen Angaben[1] hielt sie (Stand 2011) Marktanteile von 48 % an Einlagen, 32 % an Krediten für private Kunden, 31 % an Krediten für Geschäftskunden und hält 27 % des gesamten Vermögens des russischen Bankensektors. Nach dem Kernkapital steht die Bank auf Platz 38 der Weltrangliste (2009).[2]
Die Bank ist eine Aktiengesellschaft. Die Zentralbank der Russischen Föderation besitzt 60,57 % der Anteile, andere institutionelle Anleger halten 25,7 %. 13,73 % der Anteile sind im Besitz von nichtinstitutionellen Anlegern und privaten Anlegern (Stand 2004).[3]
Vorstandsvorsitzender ist seit November 2007 der ehemalige russische Wirtschaftsminister German Gref.
2009 erzielte die Sberbank nach russischen Rechnungslegungsstandards (RAS) einen Überschuss von 36,2 Milliarden Rubel (850 Millionen Euro) – rund 60 Prozent weniger als 2008. Im vierten Quartal 2009 sei ein Überschuss von 27,1 Milliarden Rubel erzielt worden.[4]
2009 plante die Sberbank, gemeinsam mit dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna International bei dem Automobilhersteller Opel eine Mehrheitsbeteiligung zu übernehmen (Beteiligungsquoten: Sberbank 35 %, Magna 20 %).[5] Allerdings revidierte GM, der Mutterkonzern von Opel, Anfang November seine Verkaufsabsichten und entschied sich, die Tochtergesellschaft selbst zu sanieren.[6]
Die Sberbank fordert von GM die Rückerstattung der Kosten, die ihr im Zuge der Kaufverhandlungen entstanden sind.[7] Vorstand Gref kündigte eine Gerichtsklage an, falls GM nicht zahlen wolle.[8]
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