| Scheermühle
Stadt Ansbach
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| Koordinaten: | 49° 18′ N, 10° 31′ O49.30638888888910.523333333333423 Koordinaten: 49° 18′ 23″ N, 10° 31′ 24″ O |
| Höhe: | 423 m ü. NN |
| Einwohner: | 1 (1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 |
| Postleitzahl: | 91522 |
| Vorwahl: | 0981 |
Scheermühle (umgangssprachlich: Schärmil [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.
Die Einöde liegt in der Nähe des Scheerweihers am Onolzbach, einem rechtern Zufluss der Fränkischen Rezat.
Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Mulner an dem Scherchten-weier mit der Bedeutung Zur Mühle am Scheerweiher. Der Weiher selbst hat seinen Namen auf Grund seiner scherenförmigen Gestalt erhalten.
Das jetzige Gebäude wurde wohl noch im 17. Jahrhundert errichtet, worauf ein hölzernes Wappen im Giebel eines der Fachwerkhäuser hinweist, das mit 1697 bezeichnet ist. Auf dem Wappen sieht man eine Engelsbüste, die ein brandenburgisches Wappen hält. Die Mühle ist schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr im Betrieb.
Bis zur Gebietsreform (1972) war die Scheermühle ein Ortsteil der mittlerweile aufgelösten Gemeinde Schalkhausen.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Steinersdorf bzw. nach Schalkhausen zur Staatsstraße 2246.
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