| Schelde / Escaut | ||
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| Daten | ||
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| Gewässerkennzahl | FR: E1000600, FR: E1280600, FR: E---004- | |
| Lage | Frankreich, Belgien, Niederlande | |
| Flusssystem | Schelde | |
| Quelle | nahe Gouy49° 59′ 11″ N, 3° 15′ 59″ O49.9863888888893.266388888888997 | |
| Quellhöhe | 97 m | |
| Mündung | Nordsee (Mündungsarm der Schelde: Westerschelde) 51.4227777777783.5450 Koordinaten: 51° 25′ N, 3° 33′ O51° 25′ N, 3° 33′ O51.4227777777783.5450 |
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| Mündungshöhe | 0 m | |
| Höhenunterschied | 97 m | |
| Länge | 360 km | |
| Einzugsgebiet | 21.863 km² | |
| Großstädte | Antwerpen, Gent | |
| Mittelstädte | Cambrai, Tournai, Valenciennes | |
| Einwohner im Einzugsgebiet | ca. 11 Millionen | |
| Häfen | Antwerpen, Vlissingen, Terneuzen, Gent | |
| Bekannte Brücken | Pont des Trous, Tournai | |
| Schiffbar | ja | |
Die Schelde (fr. Escaut) ist ein Fluss in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Sie entspringt in Gouy im äußersten Norden Frankreichs, fließt durch Flandern, unter anderem durch die Stadt Antwerpen. Dort befindet sich der zweitgrößte Seehafen Europas. In der niederländischen Provinz Zeeland bildet die Schelde einen großen Mündungstrichter aus Westerschelde und der inzwischen eingedeichten Oosterschelde. Das Mündungsgebiet der Schelde oder Gebiete davon werden oft als Teil des Deltas von Rhein und Maas behandelt, das in seltenen Fällen auch Rhein-Maas-Schelde-Delta bezeichnet wird.
Die Schelde hat seit dem Mittelalter eine wichtige Rolle in der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung von Flandern, Brabant und Hennegau gespielt. Sie war lange Zeit Grenze zwischen dem Königreich Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Vauban nutzte die Schelde, um die Festungen von Valenciennes, Bouchain, Condé-sur-l’Escaut und Cambrai zu verteidigen. Seit der spanischen Eroberung von Antwerpen 1585 war die Schelde bis ins 19. Jahrhundert durch die niederländische Flotte gesperrt. 1870 diente sie dazu, die preußischen Truppen aufzuhalten.
Sie ist ein langsamer und nicht besonders wasserreicher Fluss (104 m³/s). Der Einfluss der Gezeiten zeigt sich noch bis zu 160 km entfernt von der Mündung. Die bis zu fünf Kilometer breite Mündung (Westerschelde) stellt ein Reservoir von außergewöhnlichem ökologischen Reichtum dar.
Am Ufer der Schelde spielt die Handlung der romantischen Oper Lohengrin von Richard Wagner.
Die Schelde ist nahezu auf ihrem gesamten Verlauf mit Schiffen befahrbar, im Oberlauf in Form des Canal de Saint-Quentin, den sie mit Wasser versorgt, ab Cambrai als selbständiger kanalisierter Fluss. Durch die Einmündung des Großschifffahrtsweges Dünkirchen-Schelde (französisch: Liaison à grand gabarit Dunkerque-Escaut) ist sie zu einer bedeutenden Schifffahrtsstraße in Nordfrankreich und Belgien geworden.
Ab Mündung. Nur direkte Nebenflüsse und deren Nebenflüsse sind aufgelistet. (..) deuten auf weitere nicht genannte Verzweigungen.
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