| Schirmakazien | ||||||||||||
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Seidenbaum (Albizia julibrissin) |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Albizia | ||||||||||||
| Durazz. |
Die Schirmakazien (Albizia) sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Mimosengewächse. Andere deutsche Bezeichnungen sind Seidenakazie, Albizie oder Schlafbaum (aufgrund zusammenklappender Blätter, siehe weiter unten). Sie sind eng verwandt mit den Akazien. Eine Art Acacia tortilis, die nicht zur Gattung Albizia gehört, wird ebenfalls als Schirmakazie bezeichnet, sie gehört jedoch zur Gattung der Acacia. Der botanische Gattungsname ehrt den italienischen Naturforscher Filippo degl’Albizzi (aus dem 18. Jh.).
Die Gattung umfasst etwa 100 bis 150 Arten in den Tropen und Subtropen. Die pantropische Gattung kommt in Asien, Afrika, Madagaskar, Zentralamerika, Südamerika und dem südlichen Nordamerika sowie in Australien vor. Die meisten Arten sind in den Tropen der Alten Welt beheimatet.
Albizia-Arten sind laubabwerfende Bäume und Sträucher, die meist schnell wachsen. Sie besitzen dornige Zweige. Die Laubblätter sind doppelt gefiedert. Es sind Nebenblätter vorhanden.
Schirmakazien weisen autonome Blattbewegungen aufgrund von Turgorbewegungen auf. Es handelt sich um circadiane, in der Umgangssprache auch als Schlafbewegung bezeichnete, Bewegungen der Fiederblätter. Diese klappen in ca. 12-stündigem, dem Tag- und Nachtrhythmus entsprechendem Abstand abends die einzelnen Fieder zusammen und öffnen diese morgens wieder.
Die Blüten stehen in gestielten köpfchen- oder bürstenförmigen Blütenständen zusammen. Es sind Blütenstiele vorhanden oder sie fehlen. Die Blüten sind zwittrig. Die Kelchblätter sind verwachsen mit höchstens kurzen Kelchlappen, die meist nur als Kelchzähne erkennbar sind. Die Kronblätter sind bis über ihre Mitte hinaus trichterförmig verwachsen. Die weißen, rosa- bis selten purpurfarbenen Staubfäden sind mindestens an ihrer Basis verwachsen; sie bilden oft eine Staminalröhre. Die Staubbeutel sind klein. Der dünne Griffel endet in einer kopfigen bis winzigen Narbe.
Die Hülsenfrüchte sind dünn, riemenförmig. Die ei- bis kreisförmigen Samen sind zusammengedrückt.
Sie werden in den frostfreien Gebieten als Zier- und schattenspendende Gehölze verwendet.
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Unter den Arten dieser Gattung ist Albizia julibrissin, der Seidenbaum, die Art, die am weitesten in den gemäßigten Klimazonen verbreitet ist. Dieser Baum kann Temperaturen bis -30 Grad ertragen. Im Mittelmeerraum und in Nordamerika wird er als Zierbaum gepflegt und gelegentlich mit der Mimose verwechselt. In mitteleuropäischen Gebieten kommt die Art, zusammen mit Albizia lophanta, als winterharte dekorative Kübelpflanze vor.
Synonyme für Albizia Durazz. sind: Arthrosamanea Britton & Rose, Besenna A.Rich., Parasamanea Kosterm., Parenterolobium Kosterm., Pseudalbizzia Britton & Rose, Sassa Bruce ex J.F.Gmel., Serialbizzia Kosterm.[1].
Die Gattung Albizia umfasst etwa 100 bis 150 Arten[1]:
Nicht mehr in diese Gattung gehören (Auswahl)[1]:
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