| Schlacht bei Custozza (1866) | |||||||
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| Teil von: Dritter Italienischer Unabhängigkeitskrieg | |||||||
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| Konfliktparteien | |||||||
| Befehlshaber | |||||||
| Alfonso La Marmora | Albrecht Friedrich von Österreich | ||||||
| Truppenstärke | |||||||
| 65.000 Soldaten | 75.000 Soldaten | ||||||
| Verluste | |||||||
| 8.147 Tote, Verwundete und Gefangene | 4.650 Tote, Verwundete und Gefangene | ||||||
Im Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg kam es am 24. Juni 1866 zur zweiten Schlacht bei Custozza zwischen Italien und dem Kaisertum Österreich.
Italien versuchte das nach der Schlacht von Solferino und dem Waffenstillstand von Villafranca bei Österreich verbliebene Venetien und auch das Trentino militärisch zu erobern. Bei Custozza kam es am 24. Juni 1866 zu einem unvermittelten Aufeinandertreffen der beiden Heere. Den Österreichern gelang dabei ein glücklicher Sieg, da die Italiener unzusammenhängend kämpften und nach einem ersten unbedeutenden Misserfolg auf einen Gegenangriff verzichteten (Österreich 1.200 Tote, Italien 600 Tote). Aus ganz ähnlichen Gründen verloren die Italiener auch die anschließende Seeschlacht von Lissa. Den einzigen italienischen Erfolg im Krieg von 1866 erfocht Garibaldi beim nordwestlich des Gardasees gelegenen Bezzecca.
Da das mit Italien verbündete Preußen Österreich in der Schlacht von Königgrätz besiegt hatte, musste Österreich Venetien trotz seiner militärischen Erfolge im Süden an Italien abtreten.
Im Jahr 1866 wurde das Erzherzog Albrecht-Denkmal auf der Albrechtrampe in Wien zum Gedenken an den siegreichen Befehlshaber aufgestellt. Ein Jahr später wurde die Custozzagasse im 3. Bezirk Wiens nach den beiden Schlachten von Custozza benannt.
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